Vagabond Spirits New Yarmouth Silva Collection 2005

RumX-Marktdaten
Stand Oktober 2026
Empfehlungen nach Anlass und Geschmack, aus den Bewertungen der Community.
Jede Empfehlung passt laut Community-Daten zum Anlass, hat mindestens 30 Bewertungen und ist in Deutschland lieferbar. Aus diesen Flaschen nehmen wir die mit der besten Kombination aus Note und Zahl der Bewertungen.
43 Abfüllungen mit Noten aus der Community und Preisen aus dem Vergleich von 40 Partnershops.
Preise inkl. MwSt. und Versand · So sortieren wir
Standardmäßig kommt zuerst, was zu deiner Suche und deinen Filtern passt. Bei gleicher Passung stehen die zurzeit beliebtesten Rums auf RumX vorn, danach die mit mehr Bewertungen. Im Feld „Sortieren“ siehst du, welche Reihenfolge gilt, und kannst nach Note, Anzahl der Bewertungen oder Preis umstellen.





















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Unter den Rums ab 30 Bewertungen liegt Vagabond Spirits Savanna Silva Collection SVN 2003 vorn und ist zugleich am häufigsten bewertet: 8,8/10 aus 82 Bewertungen. Nach Note sortiert, lieferbare Flaschen zuerst.









Zuletzt am häufigsten in Sammlungen aufgenommen.



Vagabond Spirits überzeugt die Community: 94 % der 678 Bewertungen sind gut oder besser.
Für jemand anderen? Der Rum-Finder hilft beim Aussuchen
Grundlage: 678 Bewertungen, darunter 108 mit Geschmacksprofil und 382 mit Rezension.
Sortiert nach der Note der Community. Achte auf die Zahl der Bewertungen: Eine hohe Note aus wenigen Stimmen sagt weniger als eine mittlere aus vielen. Die 43 Abfüllungen mit bekannter Stärke reichen von 35 bis 64 % vol., die Hälfte liegt zwischen 50 und 59 % vol.
| Abfüllung | Alter | Vol.-% | Note | Preis |
|---|---|---|---|---|
| 21 Jahre 10 Mon. | 61,3% | 8,8/10 82 Bewertungen | — | |
| 14 Jahre 4 Mon. | 61% | 8,7/10 48 Bewertungen | — | |
| 19 Jahre | 55,8% | 8,6/10 73 Bewertungen | 177,51 € inkl. Versand · 355,02 € pro Liter | |
| 14–21 Jahre | 58% | 8,6/10 20 Bewertungen | 147,84 € inkl. Versand · 275,68 € pro Liter | |
| 2 Mon. - 11 Jahre | 57% | 8,5/10 42 Bewertungen | 142,89 € inkl. Versand · 265,78 € pro Liter | |
| 3 Jahre 3 Mon. | 52% | 8,3/10 65 Bewertungen | — | |
| — | 53% | 8,3/10 25 Bewertungen | — | |
| 15–16 Jahre | 59% | 8,3/10 19 Bewertungen | — | |
| 5 Mon. - 3 Jahre | 53,5% | 8,2/10 25 Bewertungen | 59,59 € inkl. Versand · 99,18 € pro Liter | |
| 3–4 Jahre | 59% | 8,0/10 24 Bewertungen | — | |
| 11 Mon. | 55,4% | 8,0/10 12 Bewertungen | — | |
| Ohne Altersangabe | 59% | 8,0/10 11 Bewertungen | — | |
| Ohne Altersangabe | 49% | 8,0/10 11 Bewertungen | 65,99 € inkl. Versand · 102,00 € pro Liter | |
| Ohne Altersangabe | 57% | 8,0/10 10 Bewertungen | — | |
| Ohne Altersangabe | 64% | 7,9/10 35 Bewertungen | 73,46 € inkl. Versand · 90,66 € pro Liter | |
| 3 Mon. - 4 Jahre | 55% | 7,8/10 11 Bewertungen | — | |
| — | 46% | 7,8/10 10 Bewertungen | — | |
| Ohne Altersangabe | 48% | 7,6/10 20 Bewertungen | 58,59 € inkl. Versand · 69,41 € pro Liter | |
| 4 Jahre 5 Mon. | 50% | 7,5/10 27 Bewertungen | 71,49 € inkl. Versand · 87,84 € pro Liter | |
| — | 44% | 7,3/10 21 Bewertungen | 118,09 € inkl. Versand · 216,18 € pro Liter | |
| 10 Mon. | 49% | 6,6/10 20 Bewertungen | — |
In der Tabelle stehen 21 der 43 erfassten Abfüllungen, die mit mindestens 10 Bewertungen.
Im Median liegt die Note bei 8,2, also „Sehr gut“. Zur vollständigen Bewertungsskala ›
397 Flaschen haben Taster in ihrer Sammlung erfasst, auch geöffnete und geleerte.
+35 Neuzugänge in den letzten 3 Monaten.
Neuzugänge pro Monat in den letzten 12 Monaten, dunkle Balken: die letzten 3.
Stand
Nicolas PetitGründer von Vagabond Spirits

Dieses Interview kommt nicht von uns. Florent_Apl hat die Fragen im RumX Forum gesammelt und sie Nicolas Petit in dessen Rumkeller bei Marseille gestellt. Seit vier Jahren baut Vagabond Spirits seinen Namen auf Experimenten: extreme Reifebedingungen, Holzarten, in die sonst niemand füllt, Blends, die eigentlich nicht funktionieren dürften.
Es folgen seine Antworten, nur in der Länge gekürzt. Danke an w00tAN, MrRumantic, ander_s und RumTaTa, deren Fragen hier ebenfalls drinstecken. Der Originalthread steht im Forum, und dort geht die Diskussion weiter.
Bei mir kam das ganz natürlich, Schritt für Schritt. Ich habe elf Jahre im Spirituosenladen meiner Familie gearbeitet, mit einer Sammlung von über 300 Rums. Irgendwann habe ich gemerkt, dass davon nur eine Handvoll wirklich interessant für mich war, und da habe ich beschlossen, meine eigenen Rums zu machen.
Ich bin ein Selbermacher. Zusammen mit Guillaume Ferroni habe ich die Off-Road Batch #1 gemacht, dann kam Batch #2, und nach anderthalb Jahren war ich an dem Punkt, an dem ich die Fässer hatte, um die Marke weiterzuentwickeln.

So kompliziert ist das gar nicht. Ich glaube, ich habe das Vertrauen der Fans. Außerdem bringe ich inzwischen weniger Abfüllungen raus. Es geht darum, etwas Gutes zum richtigen Preis zu bringen.
Damit kann man den Preis drücken. Es ist eine Frage der Rentabilität. Für die feste Range nutze ich weiter 70 cl. In 50 cl abzufüllen ist nicht komplizierter, aber definitiv mehr Arbeit.
So wie die Lage gerade ist, glaube ich, dass es in Frankreich in den nächsten zwei Jahren schwerer wird, Flaschen zu verkaufen.
Das lief über meine Küferin. Sie ist ein unglaublicher Mensch, sie hat es geschafft, uns dieses Fass Jurançon vendanges tardives zu besorgen, eine Spätlese von der Domaine Lajibe, ein hoch angesehener Wein.
Mit Weinfässern zu arbeiten ist ziemlich anspruchsvoll. Man muss schnell sein, sonst wird der Wein zu Essig und das Fass ist unbrauchbar.
RumX-Notiz: Batch #1 steht nicht mehr im Katalog. Die aktuelle Auflage der Reihe ist Bonne Mère Butterfly Batch 2, ein Bonne Mère aus Guadeloupe.
Kommt drauf an. Manchmal bekomme ich rund 20 Proben, um ein Fass auszuwählen, manchmal geht es schnell und effizient, es kann aber auch lang und kompliziert werden.
Manchmal gehst du zu einem Broker und probierst dich durch die Fässer, bis du eingegrenzt hast, was du suchst, aber dafür hast du nur begrenzt Zeit.

Wenn du das Gefühl hast, das Produkt ist fertig, kannst du abfüllen. Aber ich finde, der Mehrwert eines unabhängigen Abfüllers liegt darin, dem Produkt die eigene Handschrift zu geben, und die kommt über Ruhezeit, Blending, Finishes und so weiter.
Wir sind sehr abhängig von Brokern. Manche wie Luca Gargano haben eigene Kontakte zu den Brennereien, aber nur wenige Brennereien verkaufen ihre Fässer direkt an unabhängige Abfüller.
Die Transparenz bei Fässern ist nicht immer glasklar. Manchmal wandert ein Fass viel herum, bevor es an einen unabhängigen Abfüller geht. Wie lange es tropisch und wie lange es kontinental gereift ist, wird nicht immer sauber festgehalten, und manchmal gibt es sogar Lücken in der Geschichte des Fasses und du weißt nicht, wo es war. Du musst selbst recherchieren, wenn du ein Fass bekommst.

Da gibt es mehrere Szenarien. Es kann ein Trend sein: Ein Abfüller bringt etwas aus einem bestimmten Jahrgang, das läuft, und andere ziehen mit ihrer eigenen Abfüllung nach.
Manchmal entscheidet ein Broker, eine ganze Reihe Fässer aus demselben Jahrgang gleichzeitig auf den Markt zu geben. Und manchmal ist ein Fass teuer, ein Caroni zum Beispiel, und zwei oder mehr Abfüller teilen sich die Kosten und kaufen es zusammen.
Ich erzähle in erster Linie eine Geschichte. Es geht darum, etwas zu verkaufen, das eine Bedeutung hat, eine Geschichte, und nicht nur eine Flasche, die sich auf ein paar Eckdaten runterbrechen lässt.
Das hängt ganz davon ab, wo du deine Flaschen kaufst. Rum als Rohprodukt ist auf Brennerei-Ebene preislich nicht besonders stark gestiegen.
Keine Grenze. Solange ich es interessant finde, und legal, mache ich es.
Ich habe die Idee, überlege mir, wie ich sie real umsetze, und mache es. Eine der Grenzen kann die behördliche Genehmigung sein, bei manchen extremen Reifeexperimenten an ungewöhnlichen Orten.

Das kann passieren. Rum hat zum Beispiel eine größere Fehlertoleranz als Whisky, aber vorgekommen ist es. Beim Off-Road Unterwasser-Experiment war ein Teil der Charge mit 47 % zu salzig und ließ sich nicht abfüllen. Den habe ich für andere Experimente zur Seite gelegt.
Es gibt ein finanzielles Risiko, aber ein Fehler lässt sich reparieren. Am meisten weh tut das Gefühl, etwas nicht hinbekommen zu haben.

Noch jede Menge Unfug!

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