Aroma-Visualisierung aus Community-Verkostungen
Gardel Rumclub Private Selection Ed. 16 Treasure Cask GMG 1983
Hier die Überraschung: Nach 38 Jahren im Fass ist dieser Gardel nicht die erwartete Eichenbrühe. Die Nase ist das, worauf alle abfahren — Leder, Tabak, getrocknete Pflaumen, Cola, dunkle Schokolade, sogar ein Hauch Nagellack. Dann wird der Gaumen dunkel und bitter: geröstetes Holz, Kaffee, schwarzer Tee, Menthol und schwere Tannine. Ein Stück flüssige Geschichte einer verlorenen Brennerei, aber der Mund spaltet die Meinungen.
Die Community sagt- Unglaubliche Nase
- Tief komplex
- Sehr bitterer Gaumen
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Wie schmeckt Gardel Rumclub Private Selection Ed. 16 Treasure Cask GMG 1983?
Aggregiert aus 67 Community-Bewertungen.
Umwerfende Nase, bitterer, holzlastiger Gaumen Fast alle lieben die Nase — komplex, dunkel, fruchtig. Der Gaumen spaltet die Runde: Einige finden ihn elegant und mentholhaltig, viele zu bitter, trocken und holzbetont. So oder so eine seltene Erfahrung.
Erfahrene Genießer, die alten, tanninhaltigen, bitteren tropisch gereiften Rum lieben
Alle, die Frucht, Süße oder einen einfachen Sipper suchen
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Wie wird Gardel Rumclub Private Selection Ed. 16 Treasure Cask GMG 1983 bewertet?
Die 0–10-Skala von RumX ist streng: 8,8 liegt im „Sehr gut“-Band. 97 % der Taster bewerten ihn mit „Gut“ oder besser, nur 0 % unterdurchschnittlich. Zur vollständigen Bewertungsskala →
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Community-Stimmen
Was sagt die Community?
15 % bewerten ihn zwischen 6 und 8. 18 ausgewählte Erfahrungsberichte aus 67 Community-Bewertungen. Die komplette Liste findest du in unserer App.
Bewertung von Christoph
Unglaublich komplex und elegant zu gleich. Würde ich blind verkosten wäre es holzig wie ein alter Enmore, fruchtig wie ein nicht ganz so alter Skeldon, ein klein wenig dreckig, Menthol und Minze wie in einem Caroni nach meinem Geschmack. Müsste ich die Frage nach meinem Lieblingsrum beantworten, es gäbe jetzt eine Antwort.
Bewertung von mto75
An der Nase eine Kombination aus roten Früchten, Leder, Tabak und altem Kleiderschrank. Keineswegs zu holzig, mir kommen auch in Rotwein eingelegte Pflaumen, Cola und Orangenschale in den Sinn. Hier könnte ich stundenlang riechen 🤪 Am Gaumen überrascht zunächst die Bitterkeit, gefolgt von Menthol und Kirschbaumholz. Im Abgang habe ich metallische Noten und Schwarztee. Auch wenn der Gaumen gegenüber der Nase etwas abfällt, wirklich außergewöhnlich! Danke an Oliver für den Bottle Split 🙏
Bewertung von TheRhumhoe
Ein echtes Relikt aus der Vergangenheit, das einen Sprung in die Neuzeit macht. Die Nase öffnet sich wie ein altes Grimoire, das vom Fass durchdrungen ist, mit sehr dunklen Noten von Leder, Tabak, dunkler Schokolade, Nüssen, aber auch einem leichten Hauch von Cola und Melasse, die für Bitterkeit sorgen. Auch die Gewürze kommen nicht zu kurz, mit Zimt, Pfeffer, Lakritz und Vanille, die noch mehr Köstlichkeit verleihen. Überraschenderweise hat das Profil viel Frische bewahrt, insbesondere bei Früchten (Pflaume, Zwetschge, Rosine, Zitrusfrüchte) und blumigen und kräuterigen Noten (schwarzer Tee). Ein hochkarätiges, äußerst komplexes und tiefgründiges Geruchsprofil. Im Mund ist der Auftakt sehr vollmundig und voller extrem dunkler Aromen, die das Fass gut reifen lassen konnte: Leder, Kaffee, dunkle Schokolade, Tabak, Lakritze, Anis, Zimt, Nüsse, Melasse, Cola und Röstnoten bringen viel Intensität an den Gaumen. Man findet getrocknete Früchte (Pflaumen, Trauben) und frische Noten auf Kräutern (schwarzer Tee), Blumen und Menthol für ein überwältigendes Aromenspektakel. Eine leicht salzige und staubige Seite betont den starken Charakter dieses Rums aus alten Zeiten, der gleichzeitig trocken, elegant, sehr komplex und schön rund ist. Der Alkohol ist für den relativ niedrigen Grad gut vertreten. Der Abgang verkümmert nicht und lässt die Bitterkeit der Aromen und die Frische der Minz- und Kräuternoten sich im Gaumen ausbreiten und dort verweilen. Die Gewürze, die dunklen und holzigen Noten durchdringen den Gaumen mit ihrer Essenz und sorgen für einen sehr angenehmen Tanninton. Ein echter Mythos, den man lieben oder hassen kann, dem man aber die Geschichte, die er in sich birgt, nicht nehmen kann. Ein großes Lob an RumClub für das Aufspüren dieses Nuggets aus dem letzten Jahrhundert.
Bewertung von Frank
Ein Einhorn! Mit Vorsicht und Ehrfurcht probiert: Nase direkt nach dem Einschenken: intensiv fruchtig würzig, alte Mandarine, getrocknete Früchte (Aprikose, Pflaume, Dattel) aber auch frische Cassis, etwas Minze, leicht Kerzenwachs. Dazu dunkles, altes Holz, etwas Leder und Tabak. Vielschichtig und ehrlich umwerfend. Gaumen direkt: altes Holz, Holzsäure, würzig, deutlich Lack und Politur (Auto Spachtel). Sofort Menthol das in Kardamom überlegt, etwas bitter und leicht salzig. Melasse und Lakritz. Geht dann Richtung alter Blutorange. Hinten etwas grün mit Minze. Lang. N:92, G:89, Einhorn:95
Bewertung von igor_loves_rum
Glücklich diesen Rum probiert zu haben…ist ein Highlight. Es tritt sofort eine krasse Bitterkeit im Mund ein, die aber so schnell sie gekommen ist auch wieder verschwindet und dann kommen extrem viele Facetten durch.
Bewertung von Joachim Guger
Wahnsinnig ölig, ein sehr tiefes Braun. Wow! Was für eine Nase. Kräftig, warm. Holz, Leder, tiefes Karamell. Dann reichlich Powidl (stundenlang gekochte Zwtschkenmarmelade), ein Hauch Kirsche. Etwas Schwenken offenbart Bleistiftspäne und Klebstoff. Sehr rund und ausgewogen. Im Mund dann sehr holzig und sehr minzig. Langer, schöner Abgang, wiederum mit reichlich Tannin. Die Holzigkeit im Mund ist zwar extrem, trotzdem ein toller, sehr reifer Rum an dem man stundenlang riechen kann.
Bewertung von Kevin Sorensen 🇩🇰
Dies ist eine sehr teure Flasche und ich denke, es gibt andere Flaschen auf der gleichen lavel, die viel billiger sind.that sagte seine immer noch ein sehr guter Rum, wo Sie die Melasse sehr sauber und klar zu bekommen. Komplexe noch sehr gut ausbalanciert, weil in der Regel in einem solchen alten Rum das Fass nimmt over.Fruity mit Gewürzen und einem Hauch von Lakritze und Kaffee / espresso.Lovely Rum nur zu teuer.
Bewertung von tojo
Mit einer 38 jährigen Fassreifung und einer extrem dunklen, dickflüssigen Viskosität kommt der Gardel durchaus respekteinflößend daher. Die Nase bringt eine große Komplexität: Facetten von Schokolade, Nougat und Karamell treten hervor. Auch Trockenfrüchte, Gewürze und Holzfass-Noten. Der Geschmack überzeugt leider nicht in gleicher Weise. Zu Beginn sind einige Bitternoten dabei. Dann kommen auch Caroni-Noten von Gummi/Werkstatt und grüne Früchte durch. Extrem langer Abgang.
Bewertung von Maxence
Ich glaube, das ist der älteste Rum, den ich je probiert habe. Ich bin ziemlich überrascht, dass er nicht so holzig ist. Ich würde sogar sagen, dass er sehr ausgewogen ist und das Holz nicht alles tötet. Hut ab vor dem RumClub 💥.
Bewertung von crazyforgoodbooze
Vanillemark, Cola, mango/pfirsich-schwarztee und balsamico, sowie grüne Walnusslikör Noten an der Nase. extrem komplex, süß, vielseitig und Intensiv. geschmacklich: dunkel, bitter, leicht säuerlich, malzig, schokoladig, Mokka und schwarzer Kardamom, Ceylon Tee, grüner Tee mit Minze, medjoul Datteln, Dörrpflaumen sowie extrem geile intensive und pure Melasse & Cola Noten! absoluter wahnsinn, das das Ding nach 38y nicht nur noch nach Holz schmeckt. geiler Stoff und flüssige Geschichte. deutlich weniger holzig als erwartet, diese intensive, dickflüssige Melasse, grüne Walnuss und Pflaumen Note ist einfach gigantisch! Nur Preislich wären 200€ weniger eher angemessen...
Bewertung von Lukas Jäger
Dieser Rum ist nach normalen Maßstäben gar nicht zu bewerten. 38 Jahre alt, aus der verlorenen Gardel-Destillerie (die im Gegensatz zu Caroni kein ganzes Warehouse hinterlassen hat…), 700€ Ausgabepreis. Ein Einhorn sondergleichen, das man probiert haben muss. In der Nase bereits sehr dunkel, holzig, aber auch komplex, wenn auch etwas zurückhaltend. Nicht überrascht nach so langer Zeit im Fass, das dauert. Dazu Kräuter, Minze, schwarzer Tee und, und, und. Unglaublich spannend. Am Gaumen schmeckt man dann vor allem eines: 38 Jahre Fass. Holzig, würzig, röstig, bitter, alles was man sich vorstellen kann. Noch nicht untrinkbar, aber doch auch zu dominant, der Rest geht kolossal unter. Etwas Minze, Schwarztee und Kardamom, aber mit jedem Schluck mehr Fass. Spannend! Einzigartig!
Bewertung von Johannes
Flüssige Geschichte! Was für eine Nase! Am Gaumen fällt er im Vergleich zur Nase etwas ab. Trotz der stolzen 38 Jahre ist es zum Glück keine Holzsuppe. Wunderbar komplex, Bitternoten, dunkle Früchte, Tabak. Großartig!
Bewertung von Christoph H.
Das hier ist schon wirklich einzigartig und bietet definitiv ein Aromenpaket, wie man es nur selten findet. Die Nase ist absolut brachial und ich kann mit ziemlicher Sicherheit behaupten, kaum etwas gerochen zu haben, das so komplex ist. Von getrockneten Früchten, Politur, Cola, Schokolade, Mokka bis hin zu verschiedensten Gewürzen, Speck, Malz, Kräuter, Minze und sogar cremig/buttrigen ist unglaublich viel dabei... Überall macht der Rum noch eine Tür auf. Im Mund dann der totale Gewürz und Minz/ Kräuter Einschlag, aber auch Fass, Bitter - und Trockenheit. Keine Frucht mehr. Endloser Abgang
Bewertung von Thunderbird
Entweder man mag ihn oder nicht! Ich glaube dazwischen ist kein Platz! Und ich mag ihn….ein sehr eleganter und man merkt es ihm an, ein sehr alter Rum… das Fass ist deutlich zu schmecken, aber auch die ganzen feine Aromen von Minze, Kräutern und Mokka sind deutlich zu schmecken… der Abgang ist extrem lecker, intensiv und lang.. super 👍🏻
Bewertung von cigares
Ein sehr schöner Rum. Mit viel Bitterkeit und Holz, aber auch mit Früchten, vor allem nach einer langen Belüftung.
Bewertung von Oliver
Flüssige Geschichte im Glas. Eine Nase zum verlieben. Am Gaumen dann für meinen Geschmack zu viele Bitternoten.
Bewertung von Martin Augustin
Was für eine Nase voll von Leder, Holz, Fass , Kräutern und Nuss. Das spiegelt sich dann auch im super komplexen Geschmack wieder, ergänzt um viel Schwarztee, Mokka und dunkler Schokolade. Schöner bitterer Abgang.
Bewertung von Gunnar Böhme "Bauerngaumen" 🤓
Genau mein Geschmack! Feinstes Holzwasser mit herrlich langem Tabak- und Lederabgang. Obwohl so selten und geschichtsträchtig, bevorzuge ich bei den tief bitteren Gefilden aber doch eher KFM. Update 2024-11-23: Ich bin sehr zufrieden, dass sich mein Geschmack bei diesem Profil in anderthalb Jahren nicht geändert hat (wie bei so einigen anderen). Also, eine schöne ledrige Konstante. Punktzahl bestätigt. 😉
Keine Bewertungen in dieser Auswahl.
Expertenbewertungen
3 Kritiker haben ihn bewertet, im Schnitt 8,5/10. Rezensionen von RumX-Blog-Partnern, unabhängige Experten, die diesen Rum probiert, bewertet und beschrieben haben.
Expertenbewertung von Single Cask Rum
Vollständige Review lesen →Expertenbewertung von Tasting Bro's
Vollständige Review lesen →Expertenbewertung von Zucker und Zeste
Schöne fruchtige Nase. Frische und getrocknete Pflaumen, Holz und Schokolade. Sehr komplex. Erinnert mich an den TRC Enmore 32. Am Gaumen dann ein anderes Bild. Minzig frisch und bitter. Schwarztee, grüne Walnüsse, Holz und daneben die Früchte aus der Nase. Nur eben deutlich dezenter. Sehr langer Abgang. Das Holz bindet sich trotz der sehr langen Lagerzeit erstaunlich gut in die Aromatik mit ein. An der Bitterkeit spürt man dann die lange Lagerzeit.
Eckdaten von Gardel Rumclub Private Selection Ed. 16 Treasure Cask GMG 1983
Ein Column-Still-Rum aus Guadeloupe, abgefüllt von Spirit of Rum, mit 46,6%.
Community-Käufe
43 Flaschen geloggt von 34 Sammlern.
Trinker & Sammler.
18% geöffnet, 4 ausgetrunken und nachgekauft.
Was kostet Gardel Rumclub Private Selection Ed. 16 Treasure Cask GMG 1983?
Die Community zahlte 384–750 €.
Aktueller Bestpreis: 750,00 € – über der üblichen Community-Spanne.
Was Mitglieder tatsächlich für ihre Flaschen bezahlt haben. Eine typische Spanne, nicht der aktuelle Shop-Preis. Vollständiger Preis- & Sammelverlauf in RX+ →
43 gekauft · 68 verkostet · 28 Wunschliste · Stand
Über die Destillerie Gardel
Die Destillerie Gardel befindet sich in Guadeloupe. Rums von Gardel wurden 158 mal mit einem Durchschnitt von 8.7/10 bewertet.
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Oliver · GründerVon Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
Ich bin Oliver, und RumX begann 2018 als kleines Herzensprojekt in Stuttgart, damals unter dem Namen Rum Tasting Notes.
Was als mein digitales Verkostungstagebuch begann, ist heute die umfangreichste Plattform für Rum-Fans weltweit, getragen von einem kleinen Team mit Jakob, Lukas und Katharina, dazu Robert, der uns als Freelancer unterstützt. Wir verbinden die kollektive Intelligenz unserer Community mit einem integrierten Marktplatz, damit du mit Vertrauen wählen kannst, ohne Papierkram, Umwege oder Fachjargon.
Oliver, Stuttgart
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