Aroma-Visualisierung aus Community-Verkostungen
Gardel Rumclub Private Selection Ed. 16 Treasure Cask GMG 1983
Alle sind sich einig, dass die Nase hier der Star ist — Leder, Tabak, Cola, Pflaumen und dunkle Schokolade, die man angeblich stundenlang schnuppern könnte. Am Gaumen wird es dann dunkler: 38 Jahre Fass zeigen sich in schwerem Holz, Bitterkeit und einem knochentrockenen, tanninreichen Abgang, mit Menthol und Schwarztee darunter. Ein seltenes Gardel-Relikt, das lange Lüftung belohnt. Naturgemäß polarisierend und unverkennbar alt.
Die Community sagt- Fesselnde Nase
- Tiefe Komplexität
- Aber: Sehr bitterer Gaumen
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Wie schmeckt Gardel Rumclub Private Selection Ed. 16 Treasure Cask GMG 1983?
Aggregiert aus 67 Community-Bewertungen.
Seltenes altes Gardel: beeindruckende Nase, bitterer holziger Gaumen Die meisten sind sich einig, dass es ein außergewöhnliches, einmaliges Erlebnis ist, getragen von einer spektakulären Nase — obwohl viele anmerken, dass der Gaumen sehr holzig und bitter wird und das Versprechen nicht ganz hält.
Für Sammler, die seltene, stark gereifte Abfüllungen jagen
Alle, die bittere, holzige Rums nicht mögen
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Wie wird Gardel Rumclub Private Selection Ed. 16 Treasure Cask GMG 1983 bewertet?
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Community-Stimmen
Was sagt die Community?
84 % bewerten ihn mit 8 oder höher. 17 ausgewählte Erfahrungsberichte aus 67 Community-Bewertungen. Die komplette Liste findest du in unserer App.
Bewertung von TheRhumhoe
Ein echtes Relikt aus der Vergangenheit, das einen Sprung in die Neuzeit macht. Die Nase öffnet sich wie ein altes Grimoire, das vom Fass durchdrungen ist, mit sehr dunklen Noten von Leder, Tabak, dunkler Schokolade, Nüssen, aber auch einem leichten Hauch von Cola und Melasse, die für Bitterkeit sorgen. Auch die Gewürze kommen nicht zu kurz, mit Zimt, Pfeffer, Lakritz und Vanille, die noch mehr Köstlichkeit verleihen. Überraschenderweise hat das Profil viel Frische bewahrt, insbesondere bei Früchten (Pflaume, Zwetschge, Rosine, Zitrusfrüchte) und blumigen und kräuterigen Noten (schwarzer Tee). Ein hochkarätiges, äußerst komplexes und tiefgründiges Geruchsprofil. Im Mund ist der Auftakt sehr vollmundig und voller extrem dunkler Aromen, die das Fass gut reifen lassen konnte: Leder, Kaffee, dunkle Schokolade, Tabak, Lakritze, Anis, Zimt, Nüsse, Melasse, Cola und Röstnoten bringen viel Intensität an den Gaumen. Man findet getrocknete Früchte (Pflaumen, Trauben) und frische Noten auf Kräutern (schwarzer Tee), Blumen und Menthol für ein überwältigendes Aromenspektakel. Eine leicht salzige und staubige Seite betont den starken Charakter dieses Rums aus alten Zeiten, der gleichzeitig trocken, elegant, sehr komplex und schön rund ist. Der Alkohol ist für den relativ niedrigen Grad gut vertreten. Der Abgang verkümmert nicht und lässt die Bitterkeit der Aromen und die Frische der Minz- und Kräuternoten sich im Gaumen ausbreiten und dort verweilen. Die Gewürze, die dunklen und holzigen Noten durchdringen den Gaumen mit ihrer Essenz und sorgen für einen sehr angenehmen Tanninton. Ein echter Mythos, den man lieben oder hassen kann, dem man aber die Geschichte, die er in sich birgt, nicht nehmen kann. Ein großes Lob an RumClub für das Aufspüren dieses Nuggets aus dem letzten Jahrhundert.
Bewertung von crazyforgoodbooze
Vanillemark, Cola, mango/pfirsich-schwarztee und balsamico, sowie grüne Walnusslikör Noten an der Nase. extrem komplex, süß, vielseitig und Intensiv. geschmacklich: dunkel, bitter, leicht säuerlich, malzig, schokoladig, Mokka und schwarzer Kardamom, Ceylon Tee, grüner Tee mit Minze, medjoul Datteln, Dörrpflaumen sowie extrem geile intensive und pure Melasse & Cola Noten! absoluter wahnsinn, das das Ding nach 38y nicht nur noch nach Holz schmeckt. geiler Stoff und flüssige Geschichte. deutlich weniger holzig als erwartet, diese intensive, dickflüssige Melasse, grüne Walnuss und Pflaumen Note ist einfach gigantisch! Nur Preislich wären 200€ weniger eher angemessen...
Bewertung von Rhum Mirror 🇧🇪
Die Farbe!? Er hat sich von seinen Fässern gut erholt, mehr Farbe geht kaum! Die Nase ist magisch. Es ist schwer, sich nicht minutenlang darin zu verlieren, ohne sich zu verlieben. Er ist fettig und köstlich mit Vanille, Cola, Pflaume, Schokolade ... wahoo, ich bin überfiziert! Im Mund ist das Bild anders: dunkel-herb-dunkle Schokolade. Der Gaumen entspricht mir nicht so sehr, leider zu holzig. Ich kann keine fruchtigen oder süßeren Noten wahrnehmen. Für meinen Geschmack ist er wirklich zu tanninhaltig. Der Abgang ist natürlich sehr lang mit demselben bitteren Profil, das den Mund austrocknet. Es ist eine unglaubliche Erfahrung, in diese geschichtsträchtige Flasche eingetaucht zu sein. Aber ich werde mich vor allem an diese wahnsinnige Nase erinnern. Jetzt werde ich der halben Flasche, die ich noch habe, ein zweites Leben schenken, vielleicht mit einer Oxidation, die sie sublimiert ... oder auch nicht.
Bewertung von Leo Krüper
Bitterkeit überwiegt. Wie kalter Kaffee oder schwarzer Tee in dem man den Teebeutel über Nacht dringelassen hat. Leider wenig andere Geschmacksnoten erkennbar, obwohl die Nase recht schön ist. Schwer zu beurteilen, ob das das Gardel Profil sein soll, oder das Fass überlagert ist.
Bewertung von RumTaTa
Ich habe nur eine einzige kleine Probe, also näherte ich mich entsprechend vorsichtig und respektvoll, nach einer Stunde Belüftung wage ich mich heran... Nase: Super smooth und komplex! Und da ist sie: die leichte Buchweizennote! (hatte ich in Edition 26 wahrgenommen - Ex-Gardel Finish) gefällt mit! Der Gaumen kann leider gar nicht mithalten, sehr holzig, bitter und ein wenig lasch! Fruchtigkeit oder gar Süße nehme ich nicht wahr sondern vor allem Tannine und eine krasse Trockenheit. Die nimmt zum Nachklang hin sogar noch zu. Neben den bitteren Tönen kann ich außer ein wenig Minze und Malz nix weiter entdecken. Es ist schon ein tolles Erlebnis einen so alten und geschichtsträchtigen Rum probieren zu können aber ehrlich, bind hätte ich wohl noch weniger Punkte vergeben 😉
Bewertung von Lukas Jäger
Dieser Rum ist nach normalen Maßstäben gar nicht zu bewerten. 38 Jahre alt, aus der verlorenen Gardel-Destillerie (die im Gegensatz zu Caroni kein ganzes Warehouse hinterlassen hat…), 700€ Ausgabepreis. Ein Einhorn sondergleichen, das man probiert haben muss. In der Nase bereits sehr dunkel, holzig, aber auch komplex, wenn auch etwas zurückhaltend. Nicht überrascht nach so langer Zeit im Fass, das dauert. Dazu Kräuter, Minze, schwarzer Tee und, und, und. Unglaublich spannend. Am Gaumen schmeckt man dann vor allem eines: 38 Jahre Fass. Holzig, würzig, röstig, bitter, alles was man sich vorstellen kann. Noch nicht untrinkbar, aber doch auch zu dominant, der Rest geht kolossal unter. Etwas Minze, Schwarztee und Kardamom, aber mit jedem Schluck mehr Fass. Spannend! Einzigartig!
Bewertung von Christoph H.
Das hier ist schon wirklich einzigartig und bietet definitiv ein Aromenpaket, wie man es nur selten findet. Die Nase ist absolut brachial und ich kann mit ziemlicher Sicherheit behaupten, kaum etwas gerochen zu haben, das so komplex ist. Von getrockneten Früchten, Politur, Cola, Schokolade, Mokka bis hin zu verschiedensten Gewürzen, Speck, Malz, Kräuter, Minze und sogar cremig/buttrigen ist unglaublich viel dabei... Überall macht der Rum noch eine Tür auf. Im Mund dann der totale Gewürz und Minz/ Kräuter Einschlag, aber auch Fass, Bitter - und Trockenheit. Keine Frucht mehr. Endloser Abgang
Bewertung von Frank
Ein Einhorn! Mit Vorsicht und Ehrfurcht probiert: Nase direkt nach dem Einschenken: intensiv fruchtig würzig, alte Mandarine, getrocknete Früchte (Aprikose, Pflaume, Dattel) aber auch frische Cassis, etwas Minze, leicht Kerzenwachs. Dazu dunkles, altes Holz, etwas Leder und Tabak. Vielschichtig und ehrlich umwerfend. Gaumen direkt: altes Holz, Holzsäure, würzig, deutlich Lack und Politur (Auto Spachtel). Sofort Menthol das in Kardamom überlegt, etwas bitter und leicht salzig. Melasse und Lakritz. Geht dann Richtung alter Blutorange. Hinten etwas grün mit Minze. Lang. N:92, G:89, Einhorn:95
Bewertung von mto75
An der Nase eine Kombination aus roten Früchten, Leder, Tabak und altem Kleiderschrank. Keineswegs zu holzig, mir kommen auch in Rotwein eingelegte Pflaumen, Cola und Orangenschale in den Sinn. Hier könnte ich stundenlang riechen 🤪 Am Gaumen überrascht zunächst die Bitterkeit, gefolgt von Menthol und Kirschbaumholz. Im Abgang habe ich metallische Noten und Schwarztee. Auch wenn der Gaumen gegenüber der Nase etwas abfällt, wirklich außergewöhnlich! Danke an Oliver für den Bottle Split 🙏
Bewertung von Joachim Guger
Wahnsinnig ölig, ein sehr tiefes Braun. Wow! Was für eine Nase. Kräftig, warm. Holz, Leder, tiefes Karamell. Dann reichlich Powidl (stundenlang gekochte Zwtschkenmarmelade), ein Hauch Kirsche. Etwas Schwenken offenbart Bleistiftspäne und Klebstoff. Sehr rund und ausgewogen. Im Mund dann sehr holzig und sehr minzig. Langer, schöner Abgang, wiederum mit reichlich Tannin. Die Holzigkeit im Mund ist zwar extrem, trotzdem ein toller, sehr reifer Rum an dem man stundenlang riechen kann.
Bewertung von Pavel Spacek
Der erste Geschmack ist wie französischer Rum-Stil, sauer und "alter schimmeliger Keller". 70/100Nach ein paar Minuten geht der Geschmack im Mund in den vollen alten Demerara über. Großartig!
Bewertung von tojo
Mit einer 38 jährigen Fassreifung und einer extrem dunklen, dickflüssigen Viskosität kommt der Gardel durchaus respekteinflößend daher. Die Nase bringt eine große Komplexität: Facetten von Schokolade, Nougat und Karamell treten hervor. Auch Trockenfrüchte, Gewürze und Holzfass-Noten. Der Geschmack überzeugt leider nicht in gleicher Weise. Zu Beginn sind einige Bitternoten dabei. Dann kommen auch Caroni-Noten von Gummi/Werkstatt und grüne Früchte durch. Extrem langer Abgang.
Bewertung von Jakob
Komplex, einzigartig, extrem. An der Nase noch pure Versuchung voll von zitrisch-süsser Cola, roten Früchten und Tabak. Am Gaumen meldet sich dann das Alter, die Aromen aus der Nase werden flankiert von viel intensiv-herben Holz- und Gewürznoten, sehr eigene Röstaromen, die an Weihrauch erinnern. Ein Erlebnis und natürlich flüssige Historie, leider scheint der Zenit aber bereits überschritten zu sein. Hat was, muss man aber mögen.
Bewertung von Gunnar Böhme "Bauerngaumen" 🤓
Genau mein Geschmack! Feinstes Holzwasser mit herrlich langem Tabak- und Lederabgang. Obwohl so selten und geschichtsträchtig, bevorzuge ich bei den tief bitteren Gefilden aber doch eher KFM. Update 2024-11-23: Ich bin sehr zufrieden, dass sich mein Geschmack bei diesem Profil in anderthalb Jahren nicht geändert hat (wie bei so einigen anderen). Also, eine schöne ledrige Konstante. Punktzahl bestätigt. 😉
Bewertung von Kevin Sorensen 🇩🇰
Dies ist eine sehr teure Flasche und ich denke, es gibt andere Flaschen auf der gleichen lavel, die viel billiger sind.that sagte seine immer noch ein sehr guter Rum, wo Sie die Melasse sehr sauber und klar zu bekommen. Komplexe noch sehr gut ausbalanciert, weil in der Regel in einem solchen alten Rum das Fass nimmt over.Fruity mit Gewürzen und einem Hauch von Lakritze und Kaffee / espresso.Lovely Rum nur zu teuer.
Bewertung von Mike H.
I don’t drink a rum this old very often so it was a pleasure to have been able to sample this 38 year old rum. The nose is extremely pleasant, round, spicy, woody and some lovely prunes stand out. In the mouth the prunes disappear to make space for leather, wood, spices and licorice. A bitterness is very present as well but it’s quite likeable.
Bewertung von Thunderbird
Entweder man mag ihn oder nicht! Ich glaube dazwischen ist kein Platz! Und ich mag ihn….ein sehr eleganter und man merkt es ihm an, ein sehr alter Rum… das Fass ist deutlich zu schmecken, aber auch die ganzen feine Aromen von Minze, Kräutern und Mokka sind deutlich zu schmecken… der Abgang ist extrem lecker, intensiv und lang.. super 👍🏻
Keine Bewertungen in dieser Auswahl.
Expertenbewertungen
3 Kritiker haben ihn bewertet, im Schnitt 8,5/10. Rezensionen von RumX-Blog-Partnern, unabhängige Experten, die diesen Rum probiert, bewertet und beschrieben haben.
Expertenbewertung von Single Cask Rum
Vollständige Review lesen →Expertenbewertung von Tasting Bro's
Vollständige Review lesen →Expertenbewertung von Zucker und Zeste
Schöne fruchtige Nase. Frische und getrocknete Pflaumen, Holz und Schokolade. Sehr komplex. Erinnert mich an den TRC Enmore 32. Am Gaumen dann ein anderes Bild. Minzig frisch und bitter. Schwarztee, grüne Walnüsse, Holz und daneben die Früchte aus der Nase. Nur eben deutlich dezenter. Sehr langer Abgang. Das Holz bindet sich trotz der sehr langen Lagerzeit erstaunlich gut in die Aromatik mit ein. An der Bitterkeit spürt man dann die lange Lagerzeit.
Live-Auktionen
Aktuelle Gebote für diesen Rum auf Europas führenden Auktionshausern.
Marktwert
Was diese Flasche zuletzt auf Auktionen erzielt hat. Recherche-Indikator, keine Prognose.
Auktionsergebnisse 448 € – 619 €
aus 4 Verkäufen, zuletzt 04/2026
Preise inkl. Käuferaufgeld — was ein Käufer zahlt, nicht was ein Verkauf einbringt.
Ø Kaufpreis der Community 693 €
Was Mitglieder für diese Flasche bezahlt haben, nach eigener Angabe. Kein Marktwert — die Käufe liegen im Median über drei Jahre zurück und sind ungeprüft.
Eckdaten von Gardel Rumclub Private Selection Ed. 16 Treasure Cask GMG 1983
Ein Column-Still-Rum aus Guadeloupe, abgefüllt von Spirit of Rum, mit 46,6%.
Community-Käufe
43 Flaschen geloggt von 34 Sammlern.
Trinker & Sammler.
18% geöffnet, 4 ausgetrunken und nachgekauft.
Was kostet Gardel Rumclub Private Selection Ed. 16 Treasure Cask GMG 1983?
Die Community zahlte 384–750 €.
Aktueller Bestpreis: 750,00 € – über der üblichen Community-Spanne.
Was Mitglieder tatsächlich für ihre Flaschen bezahlt haben. Eine typische Spanne, nicht der aktuelle Shop-Preis. Vollständiger Preis- & Sammelverlauf in RX+ →
43 gekauft · 68 verkostet · 28 Wunschliste · Stand
Über die Destillerie Gardel
Die Destillerie Gardel befindet sich in Guadeloupe. Rums von Gardel wurden 158 mal mit einem Durchschnitt von 8.7/10 bewertet.
Zu Gardel →Weiterlesen im RumX-Guide
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Oliver · GründerVon Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
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