Aroma-Visualisierung aus Community-Verkostungen
Nobilis Enmore (Versailles) No. 15 REV 2006
Dunkle Schokolade, getrocknete Pflaume und schwarzer Tee prägen diesen Enmore REV in Fassstärke aus Guyana. Die Nase überzeugt die meisten — malzig, fruchtig, harziges Holz — während der Gaumen intensiv bitter, salzig und verkohlt wird. Einige Verkoster nennen den 2006er einen leichteren, fruchtigeren "REV Light" im Vergleich zu den legendären 1994ern. Eine leichte seifige Veilchennote stört einige. Gib ihm viel Luft.
Die Community sagt- Tief komplexe Nase
- Schokolade & Mokka
- Aber: Starke Bitterkeit
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Wie schmeckt Nobilis Enmore (Versailles) No. 15 REV 2006?
Aggregiert aus 81 Community-Bewertungen.
Dunkler, bitterer Enmore mit einer beeindruckenden Nase Geliebt für seine tiefe, komplexe Nase und das dunkle Schokolade-Mokka-getrocknete-Früchte-Profil. Der wiederkehrende Kritikpunkt: eine starke Bitterkeit am Gaumen und eine blumig-seifige Note, die einige Verkoster nicht übersehen können.
Fans von dunklem, bitterem Demerara Pot-Still-Rum
Jeder, der Bitterkeit oder seifige blumige Noten nicht mag
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Wie wird Nobilis Enmore (Versailles) No. 15 REV 2006 bewertet?
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Community-Stimmen
Was sagt die Community?
99 % bewerten ihn mit 8 oder höher. 17 ausgewählte Erfahrungsberichte aus 81 Community-Bewertungen. Die komplette Liste findest du in unserer App.
Bewertung von Jonathan Massard
Das steht zwar nicht auf der Produktbeschreibung, aber das Fass wurde höchstwahrscheinlich gesaugt (mindestens mit einem Zusatz von Lebensmittelkaramell zur Färbung) und hat eine tropische und kontinentale Reifung durchlaufen. In der Nase dominieren zunächst Noten von getrockneten Früchten (Trauben, Kirschen) sowie eine durch die Lebendigkeit des Alkohols vorangetriebene Bitterkeit in Form von Pfefferkörnern, die in der Nase kitzeln. Mit der Belüftung erkenne ich dann kandierte Orangen, Zesten und dunkle Schokolade, wie beim Öffnen eines Orangette-Ballotins zu Weihnachten. Es ist auch köstlich auf gut fettem und konzentriertem Karamell mit schönen Moka-Gerüchen (Kaffee, Cappuccino, Butter, Kakaopulver). Mehr vereinzelt habe ich eine Mischung aus Kub Gold, Lakritzrolle und Zigarrentabakblatt. Hier haben wir eine schöne große, aromatische Melasse. Zu Beginn des Gaumens ist er ziemlich rund und sirupartig. Die Früchte sind immer noch trocken, begleitet von einem in der Pfanne gekochten Karamell. Diese relative Süße dauert nur eine Sekunde. In der Mitte und am Ende des Mundes taucht eine deutliche Note von Lakritzstangen auf! Dann schlüpft ein Samen von Vogelpaprika 🥵. Es ist ziemlich schmutzig, bitter, salzig, holzig und sauer. Ich habe auch etwas Limettenschale. Eigentlich würde ich sogar salzig-süße Sojasauce sagen. Es gibt einen Umami-Aspekt. Der Alkohol ist gut integriert und liefert einen warmen, tröstenden Geschmack. Der Abgang wird von einer Seite aus verbranntem Holz getragen, sehr gut verbrannt sogar, und ein wenig das Gefühl eines Aluminiumtanks. Dann schwarzer Tee, in der Pfanne gebackene Zwetschgen, am Ende des Kochvorgangs Küchengewürze (Zimt, rote Beeren). Letztendlich hat mich die Bitterkeit, die von Anfang bis Ende vorhanden war, nicht gestört. Obwohl wir von einem REV 1994 (in Bezug auf Dichte und Konzentration) weit entfernt sind, gelingt es dieser Auswahl mit Leichtigkeit, einen schönen Vertreter des "halbschweren" Stils von Guyana zu liefern. Dunkel, komplex, gestuft und köstlich, ich hatte eine sehr gute Zeit. PS: Das leere Glas entwickelt anfangs einen seltsamen, seifigen Geruch, der nach ein oder zwei Stunden in einen salzigen Speckgeruch übergeht (der Geschmack von Chips mit Speckgeschmack).
Bewertung von Jarek
Nachverkostung mit Franconian Tasting Gsng: Leichte Zugabe bei der Werung wegen der Nase. Empfinde ich heute als sehr lecker und angenehm. Gaumen kann immer noch nicht ganz mithalten, auch wenn ich die leichte Veilchen-Note als weniger störend empfinde. Heute ein REV Tasting… da wären vier 1994er (Wild Parrot LMDW, RumClub Ed. 22, Rum Artesanal Ed . 2 und Valinch & Mallet). Dazu etwas außer der Reihe der 2006 von Nobilis. Der Nobilis ist auf der fruchtigen Seite und wegen der kürzeren Lagerung am wenigsten holzig. Der Alkohol ist sehr gut eingebunden. Ein leckerer Tropfen! Zusatz: Ich habe alle fünf anschließend noch lange (>1h) im Glas stehen lassen. Und dann kam die bei allen mehr oder weniger die schon von anderen beschriebene Veilchen-Note durch. Für mich ist sie eher störend, seifig. Am stärksten war die beim Nobilis.
Bewertung von Jakob
An der Nase überwiegend Trockenfrüchte sowie dezente Würz- und Holznoten. Am Gaumen erstaunlich präsent, leichte Bitterkeit, dazu die obligate Trockenpflaume, Leder, Lakritz, Holz, auch karamellige Süsse - im Vergleich zu den anderen 2006ern mit der bittersten Note, wobei das für mich noch in guter Balance bleibt. Aromatisch durchaus mit ansprechender Komplexität. Neben dem SBS mein Favorit, weil hier im Vergleich zum recht runden SBS auch ein paar mehr Ecken und Kanten in Erscheinung treten, was für angenehme Spannung sorgt. Im Vergleich zu den 1994er Vertretern mit viel weniger Schwere, die Pflaumennoten treten hier eher im Gespann mit Johannisbeer auf, die dunklen Töne von Holz, Lakritz, Leder und Karamell sind viel weniger ausgeprägt. Ich bin - trotz der aromatischen Komplexität dieser Abfüllung - geneigt von „REV Light" zu sprechen. Das Spektrum der 2006er hat zwar ebenfalls seinen Charme und der Charakter ist unzweifelhaft erkennbar, in meinen Augen profitiert das REV-Profil aber extrem von der langen Lagerung und der daraus resultierenden Komplexität. Die Referenzpunkte sind für die jüngeren Abfüllungen aber auch als fast schon unfair zu bezeichnen, insbesondere für ausgewiesene Liebhaber der 1994er REVs. Als Einstieg in die faszinierende Welt der schweren Demerara-Profile aber eine der besten Optionen, imsbesondere, da die Preispunkte hier meist noch im erträglichen Rahmen liegen.
Bewertung von TheRhumhoe
Dieser Diamond / Enmore im REV-Stil ist ein würdiger Erbe seiner Brennblase, aber er sieht zunächst etwas grau aus, mit einer leichten und schüchternen Nase von Trockenfrüchten, dunklen Holznoten, süßen Gewürzen, Schokolade und Melasse. Wenn man einige typische Marker (Leder, Malz, dunkle Schokolade und Kaffee) findet, hat man einen eher diskreten Rum, dem die blumige Überschwänglichkeit der REVs des Jahrgangs 1994 fehlt. Der Auftakt im Mund ist intensiv und besonders bitter. Die dunkle Seite des Enmore wird durch salzige Noten, gebrannten Zucker, einige Kräuter, Melasse und dunkle Schokolade ausgeglichen. Es geht in alle Richtungen mit Gewürzen (Lakritze, Nelken, Piment), Leder, Karamell, schwarzem Tee und Malz, die ein ebenso verwirrendes wie großzügiges Profil ergeben. Der Alkohol ist gut integriert. Der Rum braucht viel Luft, um sein volles Potenzial zu entfalten. Es findet sich ein bitterer, langer und dunkler Abgang. Schwarzer Tee, würzige Holznoten und die Kombo aus Kaffee, dunkler Schokolade und Leder sind intensiver als Trockenfrüchte und Kräuternoten.Ohne den Jahrgang 1994 zu vergleichen, ist es interessant, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Rums desselben Stils aus verschiedenen Epochen zu sehen. Ohne der unglaublichste Diamond / Enmore zu sein, den es gibt, ist dies ein ziemlich fesselndes Profil, das in einigen Jahren Wunder wirken könnte.
Bewertung von Lukas Jäger
REV schmeckt einfach gut, auch wenn es daa Kleiner-Bruder-Vintage 2006 ist! Unglaublich lecker in der Nase, ich konnte fast nicht still neben dem Glas sitzen und ihn atmen lassen, sondern wollte direkt probieren. Dunkle Aromen von Beeren, harzigem Holz und bitterer Melasse locken zum probieren. Am Gaumen überwiegen leitete die bitteren Vertreter und hauen mit einem alten Holzbalken auf die Zunge. Immer noch geil, immer noch leckerer REV, aber im Vergleich zur Nase ein deutlicher Abfall. Dennoch eine starke Abfüllung, die man gerne mal im Glas hat.
Bewertung von Frank
Mal wieder ein REV und ich mag dieses Stil sehr gerne. Volle und komplexe Nase: dunkel malzig, dunkel fruchtig und gleichzeitig dunkel würzig. Getrocknete schwarze Johannisbeere und eingelegte Amarenakirsche mit etwas Rosine. Daneben gleich Schokolade und Vanillepulver. Er wirkt leicht verbrannt und verkohlt, dazu süßlicher Pfeifentabak und ordentlich trockenes Holz sowie etwas Maggi und Süßholz. Hinten noch Blutorange. Lecker! Am Gaumen intensiv salzig-bitter-holzig und deutlich sauer, viel Holzsäure. Stark verbrannt, dunkel und etwas metallisch-künstlich-dreckig. Ich finde etwas Zitronenschale und getrocknete Pflaume. Hinten würzig, harzig mit etwas Schwarztee. Im Abgang bitter, verbrannt, holzig, etwas Lakritz. In der Nase schön kompakt, am Gaumen mir etwas zu sauer. Aber ein Guter!
Bewertung von Djehey
Comparé au 1994, on a pas ce côté bois pourri qui me déplaît. Par contre, je pense qu'ils ont rajouté une bonne grosse louche de mélasse dans le fût, ce qui le rend très rond, voire même écoeurant. Un verre à la fois me suiffit largement. Je trouve aussi le nez étonnement discret, peut être un peut fermé à cause des ajouts... Avec l'oxydation, le côté écoeurant disparaît. C'est simplement un excellent rhum.
Bewertung von Pavel Spacek
.. Enmore - drive destilerka, nyni uz jen funkcni destilacni zarizeni. Patrne jedine drevene destilacni zarizeni na svete, ktere se tesi velke oblibe. Rumy Enmore totiz maji prichut popelu, kuze, tezkeho dreva, coz nadchne zejmena milovniky nakourenych whisky. A pokud tradicnim Guyanskym zpusobem prida vyrobce do rumu trochu melasy, mate v lahvi unikatni velmi vyrazny a tezky rum. Jeden z mych oblibenych.
Bewertung von zabo
Edit: nochmal der direkte Vergleich zwischen dem Rum Club und den Nobilis. Nobilis hat auch dieses Mal die Nase vorne Am Franconian Tasting Gang Rum Grillen Summer Event gegen den S.B.S Guyana antreten lassen. Meiner Meinung nach finde ich diesen um einen Ticker besser. Der dritte in der Runde war der neue Rumclub Edt. 46, was ein ungleichen Vergleich war, da dieser überhaupt nicht mithalten konnte.
Bewertung von DomM
In der Nase ist der Nobilis etwas offener und komplexer, während der SBS den Gaumen mit (vergleichsweise) weniger Holz/Bitterkeit einnimmt, was mehr Raum für einige getrocknete rote Früchte lässt, die ich im Nobilis nicht so sehr finde - zumindest bei meinem ersten Versuch 🤔Beide sind sehr schöne REVs, wenn man diese Art von dunklem und bitterem Profil mag.
Bewertung von Adrien B
90 Nez sombre cire de vieux parquet poussièr. Fruit lourd poire mûre. Figue Pruneau. Torréfaction. . Fraîcheur lointaine de pizza romarin Bouche. Cool j'avais envie de ça ce soir. Réglisse. Chocolat noir, tiramisu brûlé. Agrume orange. Longueur moyenne 86 édit, baisse car assez Astringent it de même et le végétal savonneux ressort pas mal
Bewertung von Tschusikowsky
Für mich der bester bisher probierte des Jahrgangs. Alkohol leicht ruppig. Schöne Guyana Noten die an alte Abfüllungen erinnern lassen. Melasse, Lakritz, Tabak, Eiche, Dunkle Schokolade. Alles relativ konzentriert. Wasser bringt noch mehr Holz und Tabak in den Vordergrund. Passt mir insgesamt sehr gut.
Bewertung von Basti
Im direkten Vergleich mit dem S.B.S 2006 nehmen sich an der Nase beide Abfüllungen nicht viel. Am Gaumen kommt der Nobilis etwas mehr über röstige/würzige Aromen und fruchtige Noten bleiben hier auf der Strecke. Insgesamt auch leicht bitter. Für mich sind beide REVs auf Augenhöhe.
Bewertung von Serge
Schmeckt mir von den 2006er REVs, die ich bis jetzt probiert habe denke ich (aus der Erinnerung zumindest) am beste . Kommt nicht an das 94er Vintage heran aber ist ein rumdes Ding. Schmeckt mir gut, kann man für UVP mit nehmen.
Bewertung von crazyforgoodbooze
Sehr lecker! Der erste 2006 REV der mich an den SBS erinnert. Sehr harmonisch und deutlich weniger bitter und anstrengend wie der romdeluxe. Richtig geiler REV in Bestform. Ich Feier diese mokka, Karamell Note.
Bewertung von RumTaTa
Nase: sehr fruchtig, vielseitig und ausgesprochen betörend. Am Gaumen (leider) mit einer kräftigen Bitterkeit, die sich weit bis in den Nachklang zieht. Insgesamt aber sehr gut und vielschichtig.
Bewertung von Gregor
Was ein milder aber trotzdem sehr intensiver enmore. Gefällt mir sehr gut. Der Alkohol ist super eingebunden. Ein klein wenig seifig im Abgang. Was ich mir nicht erklären kann.
Keine Bewertungen in dieser Auswahl.
Expertenbewertungen
3 Kritiker haben ihn bewertet, im Schnitt 8,8/10. Rezensionen von RumX-Blog-Partnern, unabhängige Experten, die diesen Rum probiert, bewertet und beschrieben haben.
Expertenbewertung von Le Blog À Roger
Vollständige Review lesen →Expertenbewertung von Tasting Bro's
Vollständige Review lesen →Expertenbewertung von Zucker und Zeste
Great REV! Dark, malty and complex. The fruit is not in the first place, but always accompanies the aromatics. One tastes the eight years of tropical storage in my opinion very well, thereby the barrel has worked well. Bitternotes are quite present, but not yet exaggerated. 2006 can definitely also what.
Live-Auktionen
Aktuelle Gebote für diesen Rum auf Europas führenden Auktionshausern.
Marktwert
Was diese Flasche zuletzt auf Auktionen erzielt hat. Recherche-Indikator, keine Prognose.
Auktionsergebnisse 132 € – 206 €
aus 11 Verkäufen, zuletzt 03/2026
Preise inkl. Käuferaufgeld — was ein Käufer zahlt, nicht was ein Verkauf einbringt.
Ø Kaufpreis der Community 168 €
Was Mitglieder für diese Flasche bezahlt haben, nach eigener Angabe. Kein Marktwert — die Käufe liegen im Median über drei Jahre zurück und sind ungeprüft.
Eckdaten von Nobilis Enmore (Versailles) No. 15 REV 2006
Ein Pot-Still-Rum aus Guyana, abgefüllt von Nobilis Rum, mit 56,6%.
Was bedeuten die Buchstaben auf einem Demerara-Etikett? Der RumX-Guide →
Community-Käufe
63 Flaschen geloggt von 49 Sammlern.
Trinker & Sammler.
20% geöffnet, 8 ausgetrunken und nachgekauft.
Was zahlte die Community für Nobilis Enmore (Versailles) No. 15 REV 2006?
Die Community zahlte 135–213 €.
Was Mitglieder tatsächlich für ihre Flaschen bezahlt haben. Eine typische Spanne, nicht der aktuelle Shop-Preis. Vollständiger Preis- & Sammelverlauf in RX+ →
63 gekauft · 85 verkostet · 27 Wunschliste · Stand
Über die Destillerie Enmore (Versailles)
Die Destillerie Enmore (Versailles) befindet sich in Guyana. Rums von Enmore (Versailles) wurden 537 mal mit einem Durchschnitt von 8.8/10 bewertet.
Zu Enmore (Versailles) →Weiterlesen im RumX-Guide
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Oliver · GründerVon Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
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