MHOBA WC 1 (V&B) 2022
Für neugierige Entdecker, die etwas anderes suchen: ein 3 Jahre alter, 60,2% ungesüßter Zuckerrohrsaft-Mhoba, gezähmt durch ein Rotwein-/französisches Eichenfass. Erwartet rote Beeren, Sauerkirsche, trockene Tannine und eine tolle Alkoholintegration. Polarisierend, aber auf RumX weitgehend gelobt.
- Fokus auf rote Früchte
- Trockener, tanninreicher Abgang
- Alkohol gut integriert
Eckdaten von MHOBA WC 1 (V&B) 2022
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Wie schmeckt MHOBA WC 1 (V&B) 2022?
Aggregiert aus 18 Community-Bewertungen.
Weiniger, trockener, kraftvoller Mhoba-Twist Für neugierige Entdecker, die etwas anderes suchen: ein 3 Jahre alter, 60,2% ungesüßter Zuckerrohrsaft-Mhoba, gezähmt durch ein Rotwein-/französisches Eichenfass. Erwartet rote Beeren, Sauerkirsche, trockene Tannine und eine tolle Alkoholintegration. Polarisierend, aber auf RumX weitgehend gelobt.
Enthusiasten, die Rums mit hohem Alkoholgehalt und Wein-Fassreifung mögen, mit Aromen von roten Beeren, Sauerkirsche und trockenem, tanninhaltigem Eichenholz, und die gerne ungewöhnliche Varianten von Agricole-Stilprofilen entdecken.
Für alle, die empfindlich auf hohen Alkoholgehalt reagieren, Trinker, die Rotwein- oder tanninartige Säure nicht mögen, oder Mhoba-Fans, die gezielt den vollen, funky esterreichen Hauscharakter suchen.
Wie wird MHOBA WC 1 (V&B) 2022 bewertet?
Die 0–10-Skala von RumX ist streng — 8.2 liegt genau im Bereich "Sehr gut" Band. 88% der Taster bewerten ihn mit "Gut" oder besser; nur 0% bewerten ihn unterdurchschnittlich. Zur vollständigen Bewertungsskala →
Bewertungen
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Bewertung von RumTaTa
So einen Mhoba hatte ich noch nicht im Glas! Die Nase erinnert mit eher an einen Guyana Rum und Portwein. Hier ist kaum etwas von den Estern zu spüren, die ich sonst von Mhoba kenne, trotzdem sehr interessant! Am Gaumen das gleiche Spiel, erdigen schwere Noten fast wie bei einem El Dorado Rum mit Portfass Finisch. Das Ergebnis ist äußerst süffig, verdeckt aber größtenteils den Charakter des Rums. Ich bin hin und her gerissen: heute bin ich vom Erlebnis überrascht und begeistert, wie es gelingt einen Mhoba als Guyana Rum erscheinen zu lassen. Mit etwas Abstand: blind könnte das auch ein gelagerten Kirschbrand sein!
Bewertung von zabo
Mhm wie fang ich an, Mhoba ist manchmal der Knaller und manche Abfüllungen mag ich gar nicht. Dieser holt mich aber mal wieder ab. Für mich eine sehr gelungene Abfüllung. Kommt zwar an den Ingwe nicht ganz ran, aber fast.
Bewertung von Timo Groeger
Auch dies ist eine wirklich starke Mhoba. Ist in der Nase sehr speziell, vor allem Lösungsmittel, Politur und Portwein. Am Gaumenn dann entspannter, leicht süßlich, aber auch fruchtig und holzig zugleich. Top Teil.
Bewertung von mto75
an der Nase rote Johannisbeeren, saure Drops, und Eichenholzfass. Am Gaumen irgendwie ähnlich, ziemlich sauer, hinten raus dann auch etwas Karamelliges hinzu. Ziemlich wildes Teil, wird jetzt nicht mein Mhoba Favorit.
Bewertung von Gunnar Böhme "Bauerngaumen" 🤓
Ja, süffig ist er, keine Frage. Aber mal ehrlich, will man von Mhoba wirklich einen süffigen Rum? Mir kommt das Weinfass jedenfalls zu dominant durch, bügelt die mhobatypischen Ester-Kanten weg. Es bleibt ein rundes, süffiges Destillat mit hervorragend eingebundenem Alkohol, das aber durch die Dominanz des Weinfasses seine typische DNA verloren hat und sich irgendwie beliebig in die etwas langweilige Riege der Rums mit einem Weinfass-Finish einreiht (wobei man bei diesem Rum gar nicht von einem Finish sprechen kann). Blind hätte ich vermutlich auf RX653 getippt, einen 2008er New Grove mit Port-Finish, der mich auch nicht so angehoben hat. Ich hoffe, es bleibt bei einem einmaligen Experiment, denn von Mhoba erwarte ich rotzigen Punk, nicht artige Klassik im gebügelten Hemd.
Bewertung von Thunderbird
Mhoba….wäre ich nie drauf gekommen…. Wenn da Mhoba enthalten ist, dann wurde seine DNA komplett entkernt… von der Nase bis zum Abgang nehme ich in erster Linie stark alkoholigen Rotwein wahr. Dazu eine holzige Bitterkeit, die sich vor allem im Abgang verstärkt…ne das ist so gar nicht meins… wenn ich Mhoba trinke, dann will ich ihn auch schmecken
Bewertung von LukaŽiga
8:In der Nase: Politur und Gummi, etwas Lösungsmittel, geröstete Holznoten, eichig, mit Schokolade, würzig mit Vanille, Nachgeschmack von Weinfässern mit roten Früchten, Johannisbeeren, vor allem Kirschen, sirupartig, stößt in unsere Nasenlöcher. Bei Belüftung, bevor gezähmte Ester auftauchen, verbrannte Noten, geröstete Nüsse und pflanzliches Zuckerrohr. 8,2:Am Gaumen ist der Auftakt medizinisch mit Gummi, süß mit gerösteten Holznoten wie Karamell, gerösteten Nüssen, Erdnüssen, später würzig und salzig, fruchtig mit Portwein, Rotweinfass-Finish und Noten wie roten Früchten, Sauerkirsche, Zitrusfrüchten, leicht adstringierend, bei Oxidation tropische Früchte wie Banane aufdecken. 8:Der Nachgeschmack ist mittellang, trocken & tanninhaltig, Weinfasseinfluss ist stark mit Trauben, auch Bourbonreifung mit gelben Früchten, gerösteter Kokosnuss und Zitrusfrüchten, das Holz ist geröstet mit dunkler Schokolade, Karamell, würzig und eichig...
Bewertung von Skyfly
Der erste Rum der mich von Anfang bis Ende an Rotwein erinnert. Leider dominiert dieser Rotweinfasseinfluss so stark, dass die anderen Aromen nur noch partiell zu kosten sind. Alkohol ist perfekt eingebunden, aber der Rum an sich ist Geschmackssache.
Bewertung von Julien Ries
Dieser landwirtschaftliche Rum aus Südafrika bietet eine Nase mit recht milden Estern, leichtem Rauch und vor allem einem recht ausgeprägten Rotweinfinish. Eine schöne Überraschung auf dieser Fruchtigkeit, einem zarten Holz mit einigen Tanninen und einem sehr gut integrierten Alkohol.
Bewertung von Mirco
Sehr kantiger und unausgewogener MHOBA. In der Nase scharfe Lösungsmittelnoten, grüne Pflanzenaromen und etwas verbranntes Holz. Am Gaumen dominant alkoholisch mit bitterer Kräuterigkeit und kaum Fruchtbalance. Die Textur wirkt roh, der Abgang kurz und harsch mit anhaltender Bitterkeit. Insgesamt schwer zugänglich und für mich kaum trinkbar, weit entfernt von den besseren Abfüllungen der Brennerei.
Bewertung von Jussi Piirainen
Schöne dunkle Farbe für einen Rum, der nur 3 Jahre lang gereift ist. Das erste Mal, dass ich Mhoba oder überhaupt einen südafrikanischen Rum probiert habe. In der Nase: Überraschend weich für einen Rum mit hohem Alkoholgehalt. Ausgewogen. Ich erkenne hauptsächlich Wein mit Noten von Portwein, roten Früchten und Holz. Ein paar industrielle Noten sind auch dabei. Würzig, fruchtig. Interessant. Geschmack: Der Einfluss von Wein und roten Früchten setzt sich fort, nicht sauer und süß und ein Hauch von Säure kommt von den roten Früchten. Der Alkohol ist sehr gut integriert. Sehr angenehmer und guter halbstarker Gaumen. Beim zweiten Schluck bekomme ich mehr dunkle und säuerliche Kirscharomen. Nachgeschmack: Angenehm trocken und mit dem Sauerkirschgeschmack, der dem Abgang einen Hauch von Süße und Körper verleiht. Der Nachgeschmack liegt irgendwo zwischen mittel und lang. Geruch und Geschmack weichen stark vom typischen Rumprofil ab, und das auf eine gute Art und Weise. Das Geschmacksprofil dieses Rums hat mich total überrascht und insgesamt bin ich sehr beeindruckt.
Bewertung von Martin Švojgr
Und wieder eine Mhoba, diesmal habe ich sie nicht gekauft, sondern sie war ein Geschenk von einem Freund und das Geschenk war sehr erfolgreich. Sowohl im Geruch als auch im Geschmack ist er typisch Mhoba, allerdings riecht er stark nach Wein. Am Gaumen ist er viel gehaltvoller, rote Früchte, Wein, herbe Holznoten, etwas Säure. Sehr langer und voller Abgang. Laut Etikett wurde er in französischen Eichenfässern abgefüllt, ohne dass der Wein vom Weingut Lust Wine in Südafrika verändert wurde. Ich muss sagen, dass es eine glückliche Hand war.
Bewertung von FischeJ
Das Weinfass riecht und schmeckt man sehr deutlich. Ich hab in der Nase allerdings eine ganz leichte Schwefelnote, die mir nicht zusagt. Daneben aber rote saure Früchte, Holz, dezente Vanille und irgendwas erdiges oder dunkles, was ich nicht richtig beschreiben kann. Im Mund sehr ähnlich. Die vanillige Süße schlägt schnell um in saure Frucht. Bisschen dreckig und holzig wenn er länger im Mund ist. Hinten raus trockener werdend und immer noch leicht sauer. Besser als die Nase aber irgendwie nicht meins.
Bewertung von Joël
Ziemlich untypischer Mhoba, Weinfass hat alle Kanten weggeschliffen.
Community-Käufe
23 Flaschen erfasst von 52.000+ RumX-Mitgliedern. Das Verhältnis aus geschlossen / geöffnet / leer zeigt, ob dieser Rum eher getrunken wird oder eine Sammlerflasche ist.
Auch auf der Wunschliste von 6 Mitgliedern.
Über die MHOBA Destillerie
Die Destillerie MHOBA befindet sich in South Africa. Rums von MHOBA wurden 2.265 mal mit einem Durchschnitt von 8.2/10 bewertet.
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Oliver · GründerVon Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
Ich bin Oliver — zusammen mit Jakob, Robert und Lukas haben wir RumX 2018 in Stuttgart als kleines Herzensprojekt gestartet, damals unter dem Namen Rum Tasting Notes.
Was als digitales Verkostungstagebuch begann, ist heute die umfangreichste Plattform für Rum-Fans weltweit. Wir verbinden die kollektive Intelligenz unserer Community mit einem integrierten Marktplatz, damit du mit Vertrauen wählen kannst — ohne Papierkram, Umwege oder Fachjargon.
Oliver, Stuttgart
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