Aroma-Visualisierung aus Community-Verkostungen
Distilia Long Pond Jamaican Rum (Horses) 1983
Langsam genossen und mit Luftkontakt entfaltet sich dieser 38-jährige Long Pond sanft: reife Mango, Ananas und Banane, weiche Ester, ein Hauch Marzipan. Dann überrascht der Gaumen mit Rauch, geröstetem Fleisch und trockenem Tabak, dazu eine Prise Piment, alles gut eingebunden. Der Abgang ist sehr lang. Weicher und eleganter als ein Hampden Funk-Bomb, mit einer erdigen, fast torfigen Note, die mehrere Verkoster bemerkten.
Die Community sagt- Reife tropische Früchte
- Langer rauchiger Abgang
- Elegante, kontrollierte Ester
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Wie schmeckt Distilia Long Pond Jamaican Rum (Horses) 1983?
Mit KI zusammengefasst aus Community-Bewertungen.
Alter Long Pond: reife Früchte, Rauch, Tabak Fast alle bewerten ihn als großartigen alten Long Pond: vorne sanfte tropische Ester, überraschender rauchig-tabakiger Gaumen, endloser Abgang. Ein paar fragten sich wegen ungewöhnlicher Fass-/Whisky-Noten, aber die meisten nennen ihn hervorragend.
Aromen-ProfilErfahrene Genießer, die alten, feinen jamaikanischen Pot-Still-Rum schätzen
Nicht geeignet für alle, die lauten Hampden-Funk oder eine einfache, günstige Flasche wollen
Stil & Anlass: Tropisch & FunkyReif & HolzigPur genießen
Ganzes Aromaprofil Aromafamilien · Nase & Gaumen · Top-Aromen
Relativ zur stärksten Aromafamilie dieses Rums
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Was sagt die Community?
21 Community-Bewertungen
17 ausgewählte Erfahrungsberichte auf dieser Seite, alle in der RumX-App
Top 1 % der Jamaika RumsTop 2 % bei Long Pond
In der App bewerten
Positiv ab 8,0 · Gemischt 6,0–7,9 · Kritisch unter 6,0
Bewertung von Skyfly
Bei dem Preis müsste ja was geboten sein und das tut es auch! Von Nase bis Abgang harmonieren Tropische und Trockenfrüchte exzellent miteinander. Das Fass ist perfekt eingebunden, sodass man Holz zwar wahrnimmt, jedoch nur sehr dezent. Begleitet wird das Holz von Gewürzen, Piment, Nuss und etwas Schokolade; von Nase bis Abgang in unterschiedlichen Ausprägungen. Für die Süße sorgt eine angenehme Karamellnote, welche im Gaumen wie Creme Brulee schmeckt. Ganz großes Kino!
Bewertung von TheJona'Spirits
👃 Eine Nase, die vor allem von süßen Estern dominiert wird, die durch die Zeit veredelt sind. Eine Köstlichkeit aus Wabenhonig, Vanillepuddingcreme, flambierte und kandierte Ananas-Brioche, kristallisierter Honig. Dann Aromen, die aus einem Korb tropischer Früchte entweichen, dominiert von Victoria-Ananas, reifer Banane, Mango und Papaya. Subtil gewürztes und vanilliges Holz, Möbelpflegemittel für edle Hölzer, Lacke & leichte Lösungsmittel, trockener Tabakrauch und staubige Möbel. Ausgewogenheit, Feinheit und Eleganz prägen diese Nase. 😋 Die Ester natürlich, süß, aber ausreichend funky. Klein gewürfelte tropische Früchte, karamellisiert mit Butter in der Pfanne. Immer noch cremige Aromen, mit Gebäck aus gerösteten Mandeln. Sanfte Gewürze auf exotischem Pfeffer, etwas Espelette-Pfeffer, rosa Beeren, getrocknete Vanille, Kerzenwachs. Dann wird der Gaumen herb, fast torfig, mit fleischigen Noten, getrocknetem und gesalzenem Fleisch, sehr trockenem Tabak. Ein komplexer, sich entwickelnder Gaumen mit überraschendem Finale. ⛳ Lang, wärmend, tröstlich, angenehm austrocknend. Getrocknete Ananas, dieser Eindruck von kandiertem Zuckerrohr, Gewürze, lange Tabakblätter, etwas Sattel-Leder. 🏆 Ein sehr alter jamaikanischer Rum, von Anfang bis Ende großartig. Eleganz, viel Komplexität, eine subtile Mischung aus beherrschten süßen Estern, Früchten, die eher kandiert als überreif sind, Köstlichkeiten und leicht torfigen sowie fleischigen Noten, die noch mehr Tiefe verleihen. Schade, dass der Preis so hoch ist.
Bewertung von Julien Ries
Die Nase bringt ziemlich sanfte Ester mit sich, dazu einen gut gereiften exotischen Fruchtsaft (Mango, Passionsfrucht, Ananas), aber nicht faulig oder vergoren, wie man es bei funkigeren Jamaikanern finden könnte. Das Holz ist präsent, doch erstaunlicherweise prägt es den Saft trotz seines hohen Alters nicht zu sehr. Einige milde Gewürze schimmern durch (Szechuanpfeffer). Der Gaumen haut mit seiner extrem rauchigen Seite richtig rein, erinnert an geräuchertes, gebratenes Fleisch. Das ist im Vergleich zur Nase sehr überraschend. Gut getrockneter Tabak breitet sich ebenfalls auf den Geschmacksknospen aus, mit ordentlich Schärfe (Piment de Jamaïque). Trotzdem ist das Ganze kontrolliert und beherrscht, nicht so wild wie ein Hampden. Der Abgang, endlos lang, bringt den Trost von Ananas, Braten und Tabak, ohne den Gaumen so zu verfolgen, dass es unangenehm wird, wie es bei hochesterigen Rums manchmal passiert.
Bewertung von Kevin Sorensen 🇩🇰
#6149 28.12.2025 Letzte Online-Verkostung des Jahres mit den Jungs. Es war ein tolles Jahr, wahrscheinlich eines der verrücktesten überhaupt 🥰. Habe viele neue Lauffreunde kennengelernt, sowohl online als auch persönlich, bin viel gereist: Deutschland, Belgien, Frankreich und Schweden. Nächstes Jahr sollte etwas ruhiger sein, hoffe ich, denn ich habe eine Menge Proben 🙃 Nase Frisch, mittelintensiv, leichtes Holz, fruchtig, überreif, Banane, leichtes Marzipan, erdig, leichte Kräuter. Gaumen Ölig, Holz, fruchtig, überreif, Zimt, mittelwürzig, leichtes Marzipan, leichte Nüsse, schwache Tannine. Abgang Sehr lang und warm, Holz, schwache Tannine, halbtrocken, fruchtig, leichte Zitrusfrüchte, Banane. Leeres Glas Zitrusfrüchte, leichte Schokolade, leichtes Karamell, leichte Nüsse, Zimt.
Bewertung von Johannes
Fruchtiger Beginn mit leichten Estern von Hampden und einer Würzigkeit von Long Pond, etwas dünn, aber rund, im Verlauf mehr Marzipan, im Abgang leichte torfige/rauchige Noten. Erinnert mich etwas an den Long Pond 1941 mit weniger Kräutern. Großartig!
Bewertung von Leo Krüper
Für das Alter ist der Rum relativ seicht. Alkohol ok eingebunden mit leichter Süße. Hintenraus erahnt man eine leichte Schärfe. Könnte ein komisches Fass sein mit Whisky-Einflüssen. Oder der Rum ist etwas überlagert. Der Preis ist abnormal, aber bei dem Alter verständlich.
Bewertung von Jakob
Long Pond 1983, die dritte - faszinierend, was Distilia hier für Schätze ausgegraben hat. Das „Horses“-Release wurde am selben Tag wie das Bottling für die Pirates-Serie abgefüllt; entsprechend ist der Rum 38 Jahre alt, da er bereits 2022 aus dem Fass kam. Das Schwesterrelease „Vane“ hatte die Messlatte bereits sehr hoch gelegt uns sorgt bei mir für Vorfreude - vom Sins ganz zu schweigen. Dementsprechend kamen für meine Verkostung auch alle drei Distilia Long Ponds aus 1983 parallel ins Glas. Die Nase des Horses-Releases ist direkt fantastisch, satte Tropenfrüchte, schwere Karamellsüsse, das Alter ist einzig durch die bemerkenswerte Ausgewogenheit erkennbar - grossartig. Am Gaumen ist der Rum etwas knackiger unterwegs als das Ausnahmerelease für die Sins-Serie, letzteres Bottling zieht zwar entlang aller Aromen jeweils nur in Nuancen, aber dennoch eindeutig nochmals in höhere Register, da alles noch einen Ticken komplexer und dennoch vollkommen harmonisch daherkommt. Aber das ist Kritik auf höchstem Niveau - der Horses lässt die Tropenfrüchte ebenfalls toll aufspielen, der Mund wird geflutet von Ananas, Mango, Papaya, Pfirsich, Limette, dazu gesellen sich Karamell, vanilliges Eichenholz sowie leichte Würznoten. Was im Vergleich sowohl zu Sins als auch dem Schwesterrelease „Vane“ auffällt ist eine erdig-torfig anmutende Note im Abgang. Eine Aromatik, die mir schön öfter bei sehr lange gelagerten Rums aufgefallen ist. Einerseits speziell, dass ich diese Aromatik beim Vane nicht finden kann, andererseits aber ein willkommenes Alleinstellungsmerkmal für das Release, das mit seiner Qualität bestens in die Trilogie der vorzüglichen 1983er Long Ponds passt.
Bewertung von SaibotZtar
WOW. Ich bin hin und weg !! Was für ein spitzen Rum !! Nase Unheimlich komplex mit Ester ,Ananas, Mango, Papaya, Banane und leckere Fruchtester .... milde Holznote sehr Harmonisch. Gaumen Ölig Süß ... herrlich ausgewogen wieder Ananas,Papaya,Banane und Ester... gepaart mit einer Portion Holz was perfekt abrundet . Wenn er nicht so teuer wäre.... was wäre das für ein Mai Tai 💥💥 ... einer der besten Long Pond den ich bisher probiert habe...
Bewertung von Julien Huitel 🇫🇷
Dégusté après 2 jours de salon au Whisky live Paris ! Wir wünschen dir viel Spaß bei der Veröffentlichung der Ausgabe 2025! Nez assez discret, demande pas mal d'ouverture ! Une bonne heure au moins pour qu'il commence à se révéler. Plutôt profil très fin et élégant, on retrouve le profil jamaïcain avec quelques esters mais assez discret.
Bewertung von Johannes
Erstaunlicher Long Pond! In der Nase hätte ich auf Hampden getippt. Am Gaumen dann mehr Long Pond mit einer guten Portion Holz und einer schönen Komplexität. Erinnert mich etwas an den Long Pond 1941 mit weniger Kräutern. Großartig!
Bewertung von Volkmar Weber
Identisches Cask wie RX12843. Am selben Tag aus dem Fass geholt, dann drei Jahre in Demijohn geparkt. Unterschied nicht messbar oder vielleicht Einbildung/Tagesform. Absolute Granate. Erste Nase - Hampden Funk. Im Mund dann aber eindeutig Long Pond, raffiniert und super komplex. Nicht zu schnell trinken, der Sauerstoff tut ihm gut. Immer neue Nuancen, eine leichte Rauchnote wie im Mezcal gibt ein herrliches Wechselspiel mit der Fruchtigkeit des Rums. Whow!
Bewertung von linsen davy
Der zweite Teil des Schwesterfasses, der einer der besten Long Ponds und fast der letzte überhaupt ist, von den 8 Fässern, so dass es sehr zweifelhaft ist, dass dieser Ons auf der Whiskymesse war, und Bewertungen oder über dieses Fass, wenn du den Vane mit 9,2 und das gleiche Fass hier mit 8,3 bewertest, zweifle ich an der Verkostung, und sicher, was du schmeckst? Whisky-Einfluss? Sehr seltsam, ich werde diesen ältesten Rum über lange Zeit verteidigen, es wird in Zukunft noch einen älteren geben, aber das war's dann auch schon, und er ist phänomenal, ich habe ihn mehrmals probiert und hoffe, dass es noch mehr Verkostungen dieses Rums geben wird, er ist einfach ein Maßstab für einen vergessenen Geschmack
Bewertung von Jérémie Peresse
Es ist immer etwas Besonderes, wenn man einen Rum probiert, der älter ist als man selbst. Ich muss zugeben, dass mich dieser Rum beeindruckt hat. Sehr schöne Finesse am Gaumen, aber unglaublich komplexes und lang anhaltendes Aroma. Exotische Früchte wie reife Banane und Ananas, Edelholz, Schokolade, milde Gewürze und sogar ein Hauch von Zitrusfrüchten. Es nimmt kein Ende. Ein großartiger Rum. Der einzige Nachteil für mich, abgesehen vom Preis, ist das Etikett 😅.
Bewertung von Verheyden Gert
Der letzte Teil dieses magischen Fasses, halte dich erst einmal zurück, sei froh, dass es noch erhältlich ist, aber für wie lange, letzte Fässer und dann ist es weg, liebe es. Die dünne Frucht wie Birne und Jasminblüte, sehr integrierter Äther, Alkohol setzt ein, wird aber durch die Fruchtschichten und ein wenig Bitterkeit erschlagen, er braucht Zeit zum Atmen, dann sieht er aus, wie die Flasche leer wird 🥵.
Bewertung von Dyckmans Carl
Der zweite Teil der Fahne, nicht für den ungeübten Trinker, eleganter Äther, dünner Klebstoff, die Erinnerung an die verrückte Fahne Verkostung kommt zurück, was für ein langer Teich zu seinem Besten, der Nachgeschmack kommt immer wieder, Fruchtigkeit und kontrollierter Alkoholgehalt, Top 5 Rums für mich
Bewertung von S Manders
Die Fahne war Weltklasse, dies ist der zweite Teil dieses Fasses und, seltsam, aber es braucht mehr Zeit zum Erkunden als die Fahne, aber dann ist es noch besser, was für eine intensive Schönheit.
Bewertung von Pavel Spacek
Leicht geräuchert, abgerundet, mit leichten Äther- und Gerbstoffnoten beginnt er zu überwältigen
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Regal der Community
4 Flaschen geloggt von 4 Sammlern.
Ein Trinker-Rum.
50% geöffnet, 1 ausgetrunken.
Was zahlte die Community für Distilia Long Pond Jamaican Rum (Horses) 1983?
Ø Kaufpreis der Community 947 €.
Was Mitglieder für diese Flasche bezahlt haben, nach eigener Angabe. Kein Marktwert — die Käufe liegen im Median über drei Jahre zurück und sind ungeprüft.
4 gekauft · 21 verkostet · 18 Wunschliste · Stand
Eckdaten von Distilia Long Pond Jamaican Rum (Horses) 1983
Ein Pot-Still-Rum aus Jamaika, abgefüllt von Distilia, mit 52,5%.
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Oliver · GründerVon Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
Ich bin Oliver, und RumX begann 2018 als kleines Herzensprojekt in Stuttgart, damals unter dem Namen Rum Tasting Notes.
Oliver, Stuttgart
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