Aroma-Visualisierung aus Community-Verkostungen
Distilia Hampden The Virtues Chastity by Robert Bauer C<>H 1983
Hampden-Liebhaber, die Balance der rohen Kraft vorziehen, fühlen sich hier zuhause. Ein 42 Jahre alter continental Hampden, der keineswegs nach seinem Alter schmeckt: gegrillte Ananas, Mango, Banane und diese klebrige "Play-Doh"-Ester-Note, mit überraschend wenig Holz. Mehrere Verkoster nennen ihn einen hochwertigen, unkomplizierten Genussrum – intensiv und funky, aber elegant bei knapp unter 49 %. Der Abgang ist sehr lang.
Die Community sagt- Ausgewogene Ester
- Tropische Früchte
- Endloser Abgang
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Wie schmeckt Distilia Hampden The Virtues Chastity by Robert Bauer C<>H 1983?
Aggregiert aus 70 Community-Bewertungen.
Eleganter, fruchtiger alter Hampden mit gezähmtem Funk Nahezu universelle Begeisterung unter Funk-Fans: ein alter Hampden, der fruchtig und frisch blieb statt holzig. Einige bewerten den kräftigeren RA 1983 etwas höher wegen des höheren Alkoholgehalts, aber niemand nennt diesen weniger als außergewöhnlich.
Erfahrene Hampden-Fans, die Funk mit Eleganz wollen
Alle, die einen schweren, holzbetonten alten Rum erwarten
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Wie wird Distilia Hampden The Virtues Chastity by Robert Bauer C<>H 1983 bewertet?
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Community-Stimmen
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100 % bewerten ihn mit 8 oder höher. 17 ausgewählte Erfahrungsberichte aus 70 Community-Bewertungen. Die komplette Liste findest du in unserer App.
Bewertung von DomM
Hampden von seiner besten Seite in der Nase. Trotz seines außergewöhnlichen Alters gibt es viele Funk- und Esternoten neben Lösungsmittelnoten in der Nase. Dennoch sehen wir eine ausgezeichnete Balance zwischen Funk und Holz, die eine intensive und tiefe Nase ergibt, getragen von einem Potpourri tropischer Früchte und Hampdens gegrillten Ananas. Sehr buttrig am Gaumen. Intensiv und komplex. Viele Früchte mit gegrillter Ananas im Vordergrund. Man schmeckt definitiv das außergewöhnliche Alter. Der Rum zeigt eine sehr feine Balance zwischen Holz und dem stark esterigen Hampden-Charakter, während die Bitterkeit erst ganz am Ende auftritt. Auch hier getrieben vom Holz, aber auch von den C<>H-Esteren, die im Profil sehr gut ausbalanciert sind, aber auch nach so vielen Jahren im Fass keineswegs gezähmt wurden. Sehr, sehr schön! Im Vergleich mit dem RA 1983 HGML: Der RA ist insgesamt sehr intensiv und vergleichsweise „brutaler“, neigt mehr zu Estern und einem adstringierenden Mundgefühl. Chastity ist ebenfalls intensiv und sehr erkennbar ein hochesteriger Hampden, aber außergewöhnlich gut ausbalanciert und komplexer als brutal. Für den Moment kann ich keinen der beiden besser beurteilen, aber ich setze beide ganz oben auf meine Hampden-Skala. Der RA ist also nicht mehr mein liebster Hampden, sondern einer von zweien, schätze ich? :)
Bewertung von Banana Joe
Dieser Rum ist ein wahrer Gentleman, der einen umgarnt, ohne aufdringlich zu werden. Man verbringt gerne den ganzen Abend mit ihm, und es wird nicht langweilig. Und er ist trotz seines fortgeschrittenen Alters jung geblieben, passt also perfekt für mich 😉. Die knapp 48 % machen ihn sehr angenehm zu trinken, die Ester kommen toll zur Geltung, ohne einen zu erschlagen. Die leichte Säure im Abgang harmoniert hervorragend mit dem Potpourri aus tropischen Früchten. Er hat dabei so viel Zeit im Fass verbracht, man sollte ihm daher auch die Zeit im Glas geben, um dort alle seine Eindrücke, die er in mehr als 40 Jahren gesammelt hat, preiszugeben. Danke an Rob, dass ich diesen Rum verkosten durfte. Es war mir eine Ehre.
Bewertung von zabo
Als allererstes VIELEN DANK Rob für das Sample vorab. Nun ein paar Worte zu dem Rum von mir. Mein Spitzenreiter von Hampden war eigentlich immer der RA HGML 1983. Im direkten Vergleich konnte ich mich nicht entscheiden welcher mir wirklich besser gefällt. Der RA ist durch den höheren ABV um einiges intensiver, wie man sagt die volle Bombe in die Fresse. Die Keuschheit wie es Rob gesagt hat eher der wunderbar ausbalancierte. Ich hätte ihn als (und das 120% positiv gemeint) als HIGHEND EASY SIPPER, bezeichnet, der seines gleichen sucht. Nachdem ich nun schon einiges im Glas hatte, scheue ich mich absolut nicht mehr meine Punkte bei so Ausnahmerums wieder weiter oben anzusiedeln.
Bewertung von Timo Groeger
Wow, what a beast, I already love Hampden, but this one, wow. World-class nose, really funky with esters and solvent notes, but banana and pineapple are also noticeable, more intense on the palate than on the nose.
Bewertung von SaibotZtar
An erster Stelle "Vielen lieben Dank Rob" Schon als ich das Sampl ins Glas goss wurden meine Augen groß vor Vorfreude... ein Tropischer Fruchtiger bekannter Geruch machte sich breit 🤤🤤🤤 Die Nase volle Breitseite HAMPDEN sehr viel Frucht (Mango Ananas Papaya Banane) herrlich vergoren, gepaart mit doch noch ordentlich Funky Estern . Holzigkeit nehme ich kaum war ... das alter spiegelt sich hier eher in der Reife der Fruchtig wieder (jedenfalls so mein empfinden) Alkohol perfekt eingebunden. Der erste Schluck... mmh sehr Ausgewogen auch hier herrlich wie die Frucht mit den Estern spielen top . Nach etwas spielen am Gaumen kommt dann eine leichte Holzige Bitterkeit (wie oft bei älteren HD) an was überhaupt nicht störend ist... ganz im Gegenteil es rundet den den Genuss perfekt ab . Alkohol auch hier perfekt eingebunden. Ein Traum von Hampden. 💥😍
Bewertung von RumTaTa
An diesen Rum habe ich große Erwartungen und bin gespannt ob und ggf. wie er sie erfüllen kann. Im Glas für das Alter sehr hell, aber im Vergleich zu anderen kontinentalen Hampdenabfüllungen aus 1990 oder 1992 sogar eine Abstufung dunkler. Die Vorhänge an der Glaswand verhalten sich ungewöhnlich und bilden am oberen Rand isolierte Tropfen, die dann zerfransen. Nase: umwerfend konzentriert! Zuerst: mit Honig bestrichene vollreife Ananas auf dem Grill unter einer Garglocke und jemand hat soeben die Glocke weggenommen. Gaumen: der initiale Eindruck ist ein wenig dünn, aber das täuscht: der Rum scheint nur kurz auszuholen um sich dann mit voller Wucht auf meine Geschmackssinne zu werfen. Eine schöne medizinisch/rauchige Note ergänzt die Hampden-Essenz. Nachklang: sehr harmonisch zum Gaumen, Schwerpunkt in Richtung trocken, junges Holz, Salzlake Ausgezeichneter alter kontinentaler Hampden! Der Alkoholgehalt von knapp unter 50% macht ihn trotz seiner Intensität zugänglich. Kurz mit dem 1993er RA verglichen, der viel brutalen und weniger ausgewogen ist. Dieser hier hat seine breiten Schultern in einem Smoking gesteckt und trägt eine Samtfliege und Zylinder. Preislich leider sehr hoch angesiedelt aber die Erwartungen sind erfüllt!
Bewertung von crazyforgoodbooze
Gutes Frühstück Rob! Danke!😅 Spaß beiseite: für 42y Reifung wirklich überraschend frisch und spritzig! Die typischen Hampden Ester sind da, viel überreife fast schon säuerliche Ananas + Banane, etwas Bacon Fett, braune Nuss-Butter, sowie Weihrauch. Der Holzeinfluss ist für so einen alten Hampden verhältnismäßig gering und nicht zu dominant. Dafür gesellt sich im Abgang eine angenehme leichte Säure (Limette) und Süße (Honig) dazu. Der Alkohol ist perfekt integriert und auf den Punkt gebracht. Schönes Ding Rob! Insgesamt gefällt mir der RA 1983 HGML von damals aber dennoch ne Spur besser. Die paar Jahre weniger im Fass und die 10% mehr Alkohol reißen es für mich dann doch raus.
Bewertung von Skyfly
Ein herrlicher Tropfen von dem man einfach nicht genug bekommen kann! Bereits die Nase ist eine Wucht - perfekt ausbalancierte tropische Früchte, Ester und Gebäck sind extrem intensiv vertreten ohne dabei aufdringlich zu wirken. Im Gaumen spielt sich das ganze fort, wobei leichtes Holz, Leder und eine minimale Gewürznote das Gesamtpaket abrunden und im Abgang leicht ausklingen. Wirklich erstaunlich ist, dass die extrem lange Lagerung den Rum nicht Holziger gemacht hat. Daneben ist die Intensität trotz des geringen ABV einfach perfekt! Könnte für mich qualitativ sicher die Abfüllung des Jahres werden!
Bewertung von Kevin Sorensen 🇩🇰
Mein guter Freund kam vorbei, um ein paar Flaschen abzuholen, die ich für ihn besorgt hatte, also entschied ich mich, einige meiner guten Proben zu teilen, da seine Frau fuhr 😊 Eine sehr schöne, aber auch sehr teure Abfüllung. Ein gut ausgewogener Rum mit großartiger Alkohol-Integration. Fruchtig mit Kleber, Ester, Kräutern, Minze und etwas Karamell.
Bewertung von Tom Buteneers
Ich dachte mir, wenn ich diesen Rum verkoste und bewerte, kann ich gleich ein paar andere danebenstellen, um ihn richtig zu vergleichen. Was meinst du mit dekadent? 🤷♂️😅 Am Anfang sind es klebrige C<>H-Ester, die dir direkt ins Gesicht springen. Unglaublich, so eine Intensität direkt bei so einem alten Rum zu bekommen. Die anderen sind im Vergleich eher alte, holzige Eleganz. Mit der Zeit wird er milder, verändert sich zu tropischen Früchten, Ananas, knackigem grünen Apfel und Erdbeere/Himbeere, erinnert sogar an die besten HERR- und Grand Arome-Abfüllungen. Die Konkurrenz bei dieser Verkostung geht eher in Richtung Gebäcknoten. Es ist schwer, bei diesen Rums von einem „Gewinner“ zu sprechen, weil sie alle exzellent sind. Trotzdem bin ich im Moment am meisten Fan von The Virtues. Die Kombination aus den chemisch-fruchtigen Estern (HGML und C<>H, die fruchtigsten), Holz und Zeit schafft Magie im Glas. So einfach ist das. Ich finde, die durchschnittliche Bewertung von 9,5 ist gerechtfertigt. Ich werde sie nicht ändern. Für mich eine der besten Hampden-Abf��llungen überhaupt (bis jetzt). Shortlist der besten Rums 2026.
Bewertung von mto75
auf den Vergleich hatte ich mich schon lange gefreut: Rob‘s Virtues gegen den RA 83er HGML, für mich einer der besten (wenn nicht DER beste) HD. Erstaunlich, wie ähnlich die beiden an der Nase sind, hat der Virtues doch 6 Jahre länger im Fass verbracht. Am Gaumen wirkt der Virtues fast etwas wässrig gegen den RA, der mit seinem deutlich höheren ABV mehr Mundfülle produziert. Dennoch, der Virtues ist zweifellos oberste HD Schublade!
Bewertung von Thomas Wille
Erster Eindruck beim öffnen - 42 Jahre. Nie und nimmer. Jung, viel Ester und eine große Palette Früchte. Am Gaumen dann wieder ganz anders - rund, ausgewogen , super entspannte 48,7%vol., die perfekt passen. Ein grandioser alter Rum !
Bewertung von TheJackDrop
Beeindruckend. Nie hätte ich mir beim Riechen vorgestellt, dass dieser Rum so alt ist. Er hat immer noch so viele Aromen und Pep! Tropische Früchte, Honig/Butterkaramell, dazu Ester, Lösungsmittel und ein milderer Abgang mit Ledernoten... ein prächtiger Rum, den die Zeit gealtert hat, ohne ihn je ganz zu zähmen. Wieder ein großartiger Tropfen von Lord Rob!
Bewertung von Master P
Auftakt ist schon ne Wucht aus den gewohnten Hampden Noten, nur sehr fein und dennoch kraftvoll. Tolle Ester, Frucht und dezente Süße. Er gleitet den Gaumen runter, leicht ölig und Alkohol ist nahezu perfekt eingebunden. Schöne Holznoten, Honig und Fruchtkorb. Alkohol macht sich nur nach einiger Zeit im Abgang merkbar. Ein Paar Pünktchen Abzug bekommt der 42Y von mir, da er nach länger Zeit im Glas (45-60min) viele seiner Aromen und Duftstoffe verliert. Aber sonst geiler Stoff der ein angenehmes Säurespiel aufweist.
Bewertung von Julien Huitel 🇫🇷
Was für ein Glück, diesen so alten Hampden probieren und entdecken zu können! Und was für eine Entdeckung!! Die Nase ist eher frisch, fruchtig! Ein leichtes Erdbeeraroma! Man findet eine dezente jamaikanische Funky-Note, aber sehr fein! Der Gaumen ist anders als die Nase! Also verwirrend, aber wieder eine schöne Überraschung! Mit gerösteten Noten! Gerösteter Sesam! Geröstet, Popcorn. Sehr langer, endloser Abgang! Eine Art schwarze Oliventapenade, sogar gereifte schwarze Olive, und immer noch diese dominierenden gerösteten und getoasteten Noten, die lange und lange Minuten anhalten!!! Ein Muss!
Bewertung von Righrum
Gerade auf dem Rhum Fest probiert (danke Rob fürs Teilen), detailliertere Notizen folgen noch, aber schon beim ersten Schluck merke ich, dass das ein zeitloser Spirituose ist. Alt und raffiniert, aber dennoch lebendig und frisch. Hampden ist mit seiner ganzen Seele dabei. Der funky Fruchtcharakter und die fast rauchigen, hohen Ester. Die Nase bewegt sich zwischen Frucht (Ananas) und den vielen Estern, die aber nicht aus dem Gleichgewicht geraten. Der Gaumen ist elegant mit einer leichten Säure, die nach einem weiteren Schluck verlangt, und entwickelt sich weiter von einem Korb reifer tropischer Früchte über altes Leder bis hin zu Gebäck. Einfach wieder unglaublich!
Bewertung von Alex Kunath
Direkt nach dem Einschenken steigt einem direkt die Wolke süßer fruchtiger esterhaltiger Düfte in die Nase. Auf dem Gaumen bin ich überwältigt wir frisch und fruchtig dieser Rum trotz seines Alters ist. Der Alkohol ist perfekt integriert. Es fühlt sich an als würde ich eine erfrischende Limonade trinken. Einfach ein purer Genuss! Hut ab an Robert und das Team von Distilia, die diesen Schatz Bergen konnten!
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Expertenbewertungen
3 Kritiker haben ihn bewertet, im Schnitt 9,4/10. Rezensionen von RumX-Blog-Partnern, unabhängige Experten, die diesen Rum probiert, bewertet und beschrieben haben.
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Expertenbewertung von Zucker und Zeste
Vollständige Review lesen →Wenn ich auf die bisherigen Abfüllungen der Serie zurückschaue fällt mir vor allem auf, das der “Chastity” die Abfüllung mit dem wenigsten Holzeinfluss darstellt. Das war für mich zunächst ein Cut im roten Faden der Linie. Wenn ich aber etwas mehr darüber nachdenke passt es dann doch hervorragend zur “Keuschheit”. Klar ein Highester Hampden bleibt ein Highester Hampden. Nach 42 Jahren sieht die Welt aber auch hier anders aus. Die Säure ist etwas eingefangen, die Früchte sind noch reifer, die Ecken abgeschliffen. Das Destillat merklich beruhigter. Der Alkoholgehalt entspannter. Gerade in dieser Entwicklung liegt wahrscheinlich die eigentliche Aussage des „Chastity“: Er zeigt nicht nur, was jamaikanischer Rum sein kann, sondern auch, was mit ihm geschieht, wenn man ihm Zeit lässt. Der Rum ist dadurch nicht schüchtern, aber viel entspannter.
Expertenbewertung von Barrel Aged Thoughts
Vollständige Review lesen →Mit einem Wort? Opulent! Ein wirklich außergewöhnlicher Rum, selbst für Hampden-Verhältnisse. Meine Hampden Benchmarks kamen bisher samt und sonders aus der brachialen Ecke: TRC 1990, RA 1989, Nobilis 1993. Sehr hoher Estergehalt und deutlich über 60% vol. Deutlich gereift, aber noch nicht rund. Der Chastity Hampden 1983 fällt da, bis auf den Estergehalt, erst einmal auffallend aus dem Rahmen und tatsächlich eignen sich die Rums deshalb auch nicht wirklich für einen Vergleich. Und doch sind eben diese Rums genau die Liga in der der neue Hampden spielt und weswegen ich den TRC z.B. auch crossgetasted habe: weil ich ein face to face mit meiner Benchmark wollte. Für mich bleibt er, der 26 jährige TRC Hampden 1990, letztlich ganz vorne, aber die Präferenz ist minimal. Beide ergänzen sich eher, als dass sie in Konkurrenz zueinander stehen. Denn so sehr ich auch auf dieses brachiale eines TRC z.B. stehe, aber es sorgt am Ende auch dafür, dass man sich einen solchen Rum unterm Strich eher selten mal einschenkt. Und da hat man das entspannte Easy Sippin' nun mal einfach mit dem Virtues, der noch dazu auch zu größeren Schlücken einlädt. Dem entgegen steht dann wiederum eigentlich nur noch der Preis, der wirklich happig ist! Nicht, dass dieser nicht gerechtfertigt wäre, insbesondere wenn man sich die Bestände an alten Rums bei Main anschaut, die immer mehr in Richtung nicht mehr vorhanden tendieren. Was wir hier gerade erleben sind also die letzten Reste aus einer Zeit, die so vermutlich nie wieder kommen wird, der letzte Akt alter, lange gereifter Old School Hampden, und die Broker wissen das. Und doch sind 1050,- Euro einfach eine richtig dicke Stange Geld, das auch erstmal in die Brieftasche kommen muss. Wenn das aber der Fall ist, darf man sich über einen wirklich herausragenden Tropfen freuen!
Expertenbewertung von The Dunder Hut
Beim ersten Riechen bekommt man sofort den Eindruck eines alten, kontinentale gereiften Hampden in seiner ganzen Pracht. Mango, Ananas, Banane, all die tropischen Früchte, die kurz davor sind, das ähnlich benannte Haribo-Aroma anzunehmen. Die Ester sind definitiv vorhanden und verleihen der Nase eine Wärme, die vom Fass gezähmt wird und somit nicht alkoholisch wird. Seltsamerweise gibt es diese Note von Petroleum, obwohl diese Note (TDN) nicht völlig unbekannt ist, ähnelt sie eher Riesling und bringt so einen Hauch von Weißwein in die Mischung. Sicherlich ein starker Grund für Robs Auswahl. Im Trinken wiederholt sich das meiste von der Nase: Mango und Ananas und junge, trockene Holznoten. Die tropischen Früchte werden jetzt von einer Lacto-Fermentationsnote begleitet, die an ein tropisches, milchbasiertes Dessert erinnert. Der Gaumen schließt mit einer angemessenen Adstringenz und einem Gefühl eines heftig trockenen Mundes, woraufhin die tropischen Früchte ihre eleganten Schritte über die Zunge tanzen lassen. Das ganze Erlebnis endet mit einer holzigen Bitterkeit, die an dieser Stelle leicht nur knochentrockene Tannine sein könnte. So kommt die Petroleum-Note zurück und erinnert an den Abgang eines extremen Rieslings. Ein Echo der Früchte verweilt noch. Das ist sicher eine außergewöhnliche Wahl von Rob, wie zu erwarten war. Aus dem Jahrgang 1983 könnte dies der Spitzenreiter eines exzellenten Packs sein. Diese lang gereiften kontinentalen Hampdens sind zu Recht ihre eigene Kategorie und dieser besondere Dram ist ein schöner Gruß aus einer Welt, deren Spirituosen sich nun von uns verabschieden.
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Ø Kaufpreis der Community 1034 €
Was Mitglieder für diese Flasche bezahlt haben, nach eigener Angabe. Kein Marktwert — die Käufe liegen im Median über drei Jahre zurück und sind ungeprüft.
Eckdaten von Distilia Hampden The Virtues Chastity by Robert Bauer C<>H 1983
Ein Pot-Still-Rum aus Jamaika, abgefüllt von Distilia, mit 48,7%.
Community-Käufe
41 Flaschen geloggt von 30 Sammlern.
Eine Sammlerflasche.
9% geöffnet, 2 ausgetrunken und nachgekauft.
Was kostet Distilia Hampden The Virtues Chastity by Robert Bauer C<>H 1983?
Die Community zahlte 998–1.050 €.
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41 gekauft · 70 verkostet · 61 Wunschliste · Stand
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