Aroma-Visualisierung aus Community-Verkostungen
Kill Devil 2003
Nicht der frische, minzige Trinidad, den man von einem 2003er TDL erwarten würde – dieser setzt zuerst auf Karamell und Toffee, ein Verkoster vergleicht die Nase mit Foursquare. Darunter liegen gelbe Früchte, Erdnussbutter, Kakao und ein Hauch Minze im Abgang, plus ein gelegentlicher Caroni-artiger Hauch von Werkstatt und PVC. Bei 63,1 % bleibt der Alkohol präsent; viel Luft geben.
Die Community sagt- Toffee-reiche Nase
- Langer fruchtiger Abgang
- Aber: Heiß bei 63 %
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Der Blick in die Flasche
Wie schmeckt Kill Devil 2003?
Mit KI zusammengefasst aus 13 Community-Bewertungen.
Karamellbetonter Trinidad in Fassstärke, heiß und polarisierend Ein kurioser TDL in Fassstärke, der die Gemüter spaltet: Einige finden ihn dunkel interessant, andere sehen ihn als mittelmäßigen 2003er, der von Hitze und dominanter Süße gebremst wird.
TDL-Sammler, die Karamell mehr mögen als Minze
Alle, die frischen, fruchtbetonten Trinidad der 2000er wollen
Stil & Anlass: Reif & Holzig
Ganzes Aromaprofil Aromafamilien · Nase & Gaumen · Top-Aromen
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13 Community-Bewertungen
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Positiv ab 8,0 · Gemischt 6,0–7,9 · Kritisch unter 6,0
Bewertung von zabo
Hilfreichste positive Bewertung
Sehr geheimnisvoller Rum. Ein T.D.L aber nach längerer Zeit im Glas kommen leicht die Caroninoten zum Vorschein. Bin hin und her gerissen ob ich ihn abgefahren oder doch nur durschnittlich finden soll. Aber gerade überwiegt das abgefahrene. Er braucht aber sehr lange im Glas, dann verschwindet der alkoholische Geschmack nach und nach. Nochmal einen 2003er Samaroli und Nobilis probiert. Mit diesen Profilen ist dieser m.M. gar nicht vergleichbar. Mich holt er irgendwie ab. Edit: nochmal den obligatorischen CubaLibre Test durchlaufen. Finde ihn immer noch interessant. Ein etwas anderer Geschmack als Mixer, aber ein ziemlich guter. Mir schmeckt er. Eher der etwas dreckige CubaLibre.
Bewertung von Jakob
Hilfreichste gemischte Bewertung
Interessanterweise dominiert hier zunächst die Toffee-Note, bevor am Gaumen doch noch die tropischen Früchte und etwas Minze dazukommen. Interessant, aromatisch vielseitig, aber ohne die Frische anderer TDL aus den 2000er Jahren, da die eingangs erwähnten Toffee-Aromen und auch der Alkohol noch zu präsent sind.
Bewertung von DomM
Eher "klassisch", mit Röst- und dunklen Noten im Vordergrund. Etwas Schmutz ist vorhanden, aber nicht viel in Bezug auf Früchte und/oder Kräuternoten in der Nase. Während es fühlt sich ein bisschen dünn am Gaumen (geschmacklich) ist es noch ziemlich Alkohol vorwärts. Er ist zwar nicht umwerfend schlecht, gehört aber eindeutig zur unteren Kategorie der frühen 2000er TDLs.
Bewertung von Oliver
In der Nase recht geradlinig und alkoholisch. Am Gaumen viel Vanille und eine recht dominante Süße (gebrannter Zucker?). Der Alkohol ist ziemlich präsent. Hätte ich durch die leichten Minz-Assoziationen und fehlenden Caroni-Noten eher Ruchtung T.D.L gepackt.
Bewertung von lukasdrinkinghabits
Mal wieder mein großes TDL Crosstasting. Der Nobilis TDL 2003, der Kill Devil 13 yo 2003, der Tamosi 2003, der erste TWJ 2003 19yo und der neue WDC 22yo. Vom Nobilis, Kill Devil und WDC wissen wir, dass sie aus 02/2003 stammen. Bei den anderen ist der genau Batch unklar. Leider fehlt mir heute einer der CDIs aus dem April 2003 - ich gehe davon aus, dass der TWJ aus dem April ist. In der Nase bildet der TWJ die eine Seite des Spektrums: Volle Ladung frische Minze, saftiger Pfirsich, etwas Mango, minimal Tee im Hintergrund. Der Kill Devil bildet die andere Seite, erinnert an den OR&S, Nougat, Karamell Schokolade ind getrocknete Früchte, schwer und süß. Der Nobilis ist auch auf der spanischen Seite, aber gelbfruchtiger getrocknete Mango und Pfirsich. Dem Tamosi sehr ähnlich, aber etwas fruchtiger, weniger rauchig. Im Mund wiederholt sich das Spiel. Im TWJ strahlt die Minze und der saftige Pfirsich, im Kill Devil finden sich Nüsse und Trockenobst. Die Alkoholintegration vom Kill Devil ist nicht optimal. Der Nobilis bringt überraschend viel Menthol im Schwarztee, schwerer und dreckiger als die Nase vermuten ließ. Im Abgang überrascht eine recht saure Zitrusnote, auch die gelben Früchte sind überraschend saftig. Minze ist hier kaum zu erkennen, schon gar nicht in der intensiven Frische des TWJ. Der Nobilis ist der einzige andere aus der Runde der Minze als deutliche Mentholnote im Abgang mitbringt. Die Abgänge aller Rums sind sehr schön, denn es gibt keine übermäßige Bitterkeit und die Fruchtaromen bleiben selbst beim Kill Devil lange erhalten. In der Bewertung gefällt mir der TWJ am besten, der Kill Devil fällt ab - aber nicht unter das Niveau des OR&S und des Swells. WDC, Tamosi und WDC sind weitestgehend auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für den Tamosi. Sehr lecker alles, aber weit entfernt von der Spitzenklasse des Jahrgangs, den CDIs für 1802, Caksus oder Premium Spirits.
Bewertung von mto75
an der Nase zunächst chemisch Richtung PVC Boden / Phenol, später dann gelbe Früchte, Backwaren, Vanille, dazu leichte mentholig-dreckige Anklänge. Am Gaumen Werkstatt, Maracuja und Mokka. Für mich ein TDL, aber die 2003er, die ich bisher im Glas hatte (Excellence Rhum, Whisky Jury) waren doch deutlich besser.
Bewertung von Kevin Sorensen 🇩🇰
05.01.2019 Ein sehr schönes Tasting-Event, bei dem ich neue lokale Rum-Nerds kennengelernt habe. Noten. Mitteldunkle Farbe. Nase: Holz, geröstet, getrocknete Früchte, blumig, Zitrusfrüchte, Minze. Gaumen: leicht, Holz, süß, Zitrusfrüchte, Schokolade, Minze, Karamell. Abgang: mittellang, süß, Holz, Trockenfrüchte, Schokolade.
Bewertung von Jarek
Für mich eher ein TDL mit Caroni-Note als ein Caroni mit TDL-Noten. Keine Oberklasse, schmeckt mir aber trotzdem gut. Es fehlt etwas Frucht in der Nase.
Bewertung von Johannes
Ein eher schwächerer Caroni ohne viel Charakter und Tiefe.
Bewertung von Wernie
Hier haben wir einen TDL der bissl aus der Art schlägt. Die Nase ist ungewöhnlich karamellig und erinnert eher an einen Fourquare. Alles andere ist recht leicht gehalten, gelbe Früchte, Erdnussbutter,Kakao und ganz am Ende ein ganz wenige Minze. Der Erste Gaumenkontakt ist verdammt alkoholisch, gibt sich aber mit der Zeit. Viel Holz und verbranntes Karamell folgen, dazu karmellisierte Früchte, Pfeffer und leicht Minze. Der Abgang ist recht lang, holzig, röstig und mit Mentholnoten versehen. Fazit: ungewöhnlich aber doch recht gut.
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Expertenbewertungen
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Expertenbewertung von The Fat Rum Pirate
Vollständige Review lesen →Das Problem ist, dass dieser Rum einfach nicht wirklich großartig ist. Er hat zwar einiges zu bieten, aber es fehlt ihm an Komplexität im Geschmack, um wirklich herauszustechen. Es gibt eine leichte Unausgewogenheit, da die Süße etwas zu dominant ist, und er ist nicht besonders...
Regal der Community
4 Flaschen geloggt von 4 Sammlern.
Trinker & Sammler.
25% geöffnet, 1 ausgetrunken.
4 gekauft · 14 verkostet · 2 Wunschliste · Stand
Eckdaten von Kill Devil 2003
Ein Rum aus Trinidad, abgefüllt von Hunter Laing, mit 63.1%.
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Oliver · GründerVon Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
Ich bin Oliver, und RumX begann 2018 als kleines Herzensprojekt in Stuttgart, damals unter dem Namen Rum Tasting Notes.
Oliver, Stuttgart
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