Aroma-Visualisierung aus Community-Verkostungen
Velier Long Pond TECA 2003
Pur einschenken, zwanzig Minuten im Glas lassen und dich wappnen – das ist einer der extremsten Rums, die Long Pond je rausgebracht hat. Überreife tropische Früchte kippen in Moder, Kleber und Lösungsmittel, geräuchertes Fleisch, Olivensole, Leder und eine salzige Umami-Note. Die 63% sind überraschend gut eingebunden. Ein langer, fruchtiger Abgang, den du noch Stunden später schmeckst. Von denen, die ihn verstehen, wird er heiß geliebt.
Die Community sagt- Verrückter Ester-Funk
- Endloser Abgang
- Zu beachten: Noten von faulendem Fleisch
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Ähnlich im Stil und gerade lieferbar.
Holziger
Velier Long Pond Cambridge STC❤️E 20058,8/10 (205)236,23 €
Süßer
CoR New Yarmouth Jamaica 19948,7/10 (62)339,95 €
Milder
Velier Long Pond Vale Royal VRW 20068,7/10 (171)226,40 €
Der Blick in die Flasche
Wie schmeckt Velier Long Pond TECA 2003?
Aus Community-Bewertungen · mit KI zusammengefasst
Extremer, fleischig-funky jamaikanischer Rum, wilde Fahrt mit faulen Früchten Die meisten Verkoster nennen ihn eine wilde Fahrt zwischen Friedhof und tropischer Frucht, die sie wiederholen würden – brutal und doch elegant. Nicht für Einsteiger gemacht, und eine frische Flasche wirkt straffer als eine geöffnete.
Aromen-ProfilFür Hardcore-Fans von High-Ester-Rums, die das Extreme suchen
Nicht geeignet für Einsteiger oder alle, die Moder und Funk nicht mögen
Stil & Anlass: Tropisch & FunkyPur genießen
Ganzes Aromaprofil Aromafamilien · Nase & Gaumen · Top-Aromen
Relativ zur stärksten Aromafamilie dieses Rums
59 der 139 hinterließen ausführliche Verkostungseindrücke · Klick auf ein Aroma zeigt ähnliche Rums
Welches Glas für welchen Rum? Der Community-Guide ›
Was sagt die Community?
139 Community-Bewertungen
Bewertungsskala & Prüfverfahren
Auf RumX heißt 7 „Gut“ und 8 „Sehr gut“.
Zur vollständigen BewertungsskalaWie Bewertungen entstehen und wie wir sie prüfen ›Auf der Website zeigen wir eine Auswahl von Erfahrungsberichten. Die Verteilung berücksichtigt auch Bewertungen ohne Text. Alle veröffentlichten Berichte findest du in der RumX-App.
49 ausgewählte Erfahrungsberichte
Die Verteilung oben berücksichtigt alle 139 Bewertungen, auch ohne Text.
Bewertung von Oliver
Hilfreichste positive Bewertung
🚨 Einer der extremsten Rums, die ich kenne. Streng, fleischig, Ester, vergoren und ein Hauch von „Hering“. 😳 Nichts für schwache Nerven. Am Gaumen dann eine tolle Würzigkeit und Süße. Ein echtes Erlebnis!
Bewertung von tojo
Hilfreichste kritische Bewertung
Puh - da weiß man erst mal garnicht wie man den Rum bewerten soll. Direkt nach dem einschenken kann man noch etwas Gewürze und Trockenfrüchte warnehmen. Dann schlägt aber direkt ein übler Schwefelgeruch durch. Da muss man sich dann schon überwinden für eine Geschmakcksprobe. 39 Punkte, da für mich nicht trinkbar.
Bewertung von Kevin Sorensen 🇩🇰
24.07.2025 Hab dieses nette Sample gefunden und finde ihn immer noch ziemlich gut. --------------- Ein ziemlich guter Long Pond. Super schönes Ester-Level, das auf deinem Gaumen explodiert. Ich hab ihn 20 Minuten ruhen lassen, bevor ich ihn probiert habe. Aber ich konnte das Glas schon von der Couch aus riechen. Schön ausgewogen und trotzdem wärmend am Gaumen mit einem super langen Abgang.
Bewertung von Giorgio Garotti
Einer der markantesten Rums der letzten Jahre! Die Nase ist ein Aufruhr von fermentierten Früchten an der Lomite von Fäulnis, Leim und einige Zitrusfrüchte mit einem schönen Hauch des Fasses! Im Geschmack ist er sowohl brutal als auch elegant, mit roten Früchten und Beeren! Der Brand von Long Pond ist deutlich zu spüren und zu erkennen! Ein Achterbahn-Rum, nicht für jedermann! Ich liebe ihn!
Bewertung von DomM
Dieser Wein ist sehr intensiv in der Nase. Mit ziemlich viel Schmutz dazu. Hier gibt es fleischige und Grillnoten. Es gibt auch Essig und einige Oliven. Ganz hervorragend im Vergleich zu den anderen TECAs in der Verkostung. Am Gaumen ebenfalls sehr intensiv mit Röstnoten, etwas Holz, viel Ester, etwas Frucht und wieder Grillrauch. Intensiv und herausragend. Mit etwas Zeit zum Atmen gefällt er mir sehr gut.
Bewertung von Mirco
Explosive Esterfrucht, fermentierte Tropenfrüchte und Lösungsmittelnoten dominieren. Leder und Rauch verleihen Tiefe. Am Gaumen intensiv, würzig und warm, mit deutlicher Holznote und leichter Mineralität. Finish lang, kraftvoll und markant.
Bewertung von Adrian Wahl
Ich glaube der NRJ TECA 2003 ist so ziemlich der schwierigste Rum, den ich jemals bewerten durfte. Das Mark TECA ist legendär und der LP TECA 2005 von HV ist klar der Platzhirsch. Der TECA 03 ist sehr speziell (danke für das Wort Tobi). Ich verstehe tatsächlich alle Hater ABER: An diesem Rum scheiden sich die Geister. Für mich ist das Profil von TECA 05 & TECA 07 besser. Aber ich denke dennoch, dass der TECA 03 viele der komplett negativen Bewertungen nicht verdient hat. Wertungen unter 80 sind einfach nur Quatsch und polemisch.
Bewertung von Joachim Guger
Man liebt ihn, oder hasst ihn. Ich war bis jetzt eindeutig im zweiten Lager, 39 Punkte🥶 und Schlusslicht. Tipp und Sample aus Bonn (Danke!), er soll, je länger die Flasche offen ist, umso besser werden.👍 Die Nase ist nun einiges gediegener, als ich sie in Erinnerung habe. Holz, Leder, geröstet. Etwas Ester, aber angenehm. Rund und ausgewogen. Komplex ist er nicht. Der tote Hund am Straßenrand ist noch ganz leicht zu riechen, macht den Rum aber interessant. 😅 Im Mund geht dann die Post ab. Holzig, pelzig, stechend auf der einen, warm und voll auf der anderen Seite. Ein Rum, der mehr gefühlt als geschmeckt wird. Der Abgang ist kurz, Holz und Moder. Beim zweiten Mal gefällt mir der Rum viel besser, er hat aber (in diesem Fall zum Glück) einiges an Komplexität eingebüßt.
Bewertung von Felix Reiber
Ein großartiges Produkt. Funkyness, Intensität, Charakter und ein einzigartiges Bouquet mit tollen Estern, Fleisch und Fisch. Die Nase ist außerordentlich fruchtig und komplex und man kann teilweise erkennen, was einen im Mund erwartet. Die fruchtigen Ester sind eine Wonne. Im Mund kommen sofort intensive Süße, tropische Früchte und Lack hinzu. Warm, gefällig und fleischig bündelt sich die Aromatik und geht über in Brotrinde und Leder. Mineralische Untertöne und Salz spielen perfekt mit herbalen Tönen hinein. Der Abgang ist lang, fruchtig, würzig und wieder sehr komplex. Der Flaschenpreis ist recht hoch, aber der Kauf hat sich dennoch gelohnt. Long Pond ist wirklich eine Hausnummer, ein Muss für alle, die Jamaicarum lieben.
Bewertung von Vincent D
Wurde nach dem TECA 2007 NRJ und dann dem TECA 2005 Velier probiert. Die Nase erscheint mir weniger reichhaltig als die beiden vorherigen. Es ist immer noch voll von Estern. Das Holz ist präsenter. Aber es scheint weniger komplex und weniger gut zu sein. Im Mund dann die positive Überraschung! Es ist kräftig, sehr holzig. Dann nehmen die Früchte ihren Platz ein. Im Abgang bleibt es pikant. Von Anfang bis Ende ist ein Gefühl der süßen Schlemmerei vorhanden. Sie wird überraschenderweise durch eine salzige Note ergänzt. Sie ist es, die für mich den Unterschied zum 2007er aus der gleichen Serie ausmacht. Der Abgang ist sehr lang. Ich glaube, dass man ihn auch nach dem Zähneputzen noch schmeckt. Der Rum ist dann schwerer, mit Holz und Leder. Das salzige Gefühl ist noch präsenter. Über dem 2007er. Unterhalb von 2005. Toller Rum. Ehrlich gesagt ist er sehr gut. Edit: Seitdem mehrmals probiert und wirklich ich liebe seine extreme Seite und seine endlose Länge. Selbst nachdem ich schon einiges probiert habe, hinterlässt dieser TECA bei mir immer noch einen wahnsinnigen Eindruck.
Bewertung von zabo
Online Tasting verschiedener TECA und TECC organisiert von Mirco. Erstmal vielen Dank für den tollen Split um diese alle side by side probieren zu können. Jetzt musste ich ein paar Bewertungen neu justieren.
Bewertung von crazyforgoodbooze
Crazy. im ersten Moment (ganz kurz!) Maracuja, überreife süße Bananen und Vanille und nach ein paar Minuten geht immer es über zu Maggi, Speck und Miso-Paste. Schon wirklich sehr extrem an der Nase! 😅 Im Geschmack erst die volle Breitseite Maggi, vergorenes Obst und salzig... Aber auch eine krasse Karamell Note wie von Honig Bananen und baskischem Käsekuchen, dann kommen im Hintergrund dezent Fruchtnoten wie Papaya und Mandarine zur Geltung, sowie etwas dunkle Schokolade. Aber im Abgang kommt dann hier auch wieder diese salzig fermentierte Aromatik dazu, welche ich jetzt 3 Jahre später eher als Miso Paste beschreiben würde. Dazu getrocknete Datteln, getrocknete Tomaten und Salzkaramell. Krass! Definitiv nix für jeden Tag, sondern wirklich wenn man seine Geschmacksnerven Mal ordentlich fordern will!😅 Bewertung geht jetzt tatsächlich 3 Jahre später von 4,9 auf 8,3!😅 Mehr Umami habe ich selten in einem Rum erlebt!
Bewertung von Thunderbird
Mircos Blind-Tasting TECA/TECC Nr.7: Eine weiter Abfüllung von NRJ…deren Long Pond‘s sind einfach nur genial. Bei diesem mag ich besonders diese ausgeprägte Passionsfrucht-Note mit einem Hauch Marihuana und Säuerlichkeit. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack, meiner ist es.
Bewertung von Serge
Sensationell. Krass. Einzigartig. Dieser TECA schlägt aus. Das zeigt sich schon beim Eingeben der Verkostung … so viele Assoziationen, die in der App gar nicht hinterlegt sind 😂 High Ester von Long Pond, der züsätzlich zum klassischen Profil (Früchte, Ester, Currygrün, Leder, Holz) auch ins Fleischige, Pilzige, herzhafte, modrige und granzwertige geht. Aber lang nicht sooo schlimm, wie es sich in manchen Bewertungen liest. Für mich hier im Durchschnitt eklatant unterbewertet. Etwas komplizierter als andere der NRJ Reihe, aber trotzdem ein echter Kracher 🧨
Bewertung von TheRhumhoe
Ein reichhaltiger und intensiv aromatischer Long Pond. Die Nase beginnt mit etwas Klebstoff, bevor eine Fülle von tropischen Früchten die Nasenlöcher einbalsamiert: Banane, Ananas, Limette und Orange sind sehr präsent, aber es ist die fast kompottartige Passionsfrucht, die hier den Unterschied macht. Phenolische und fermentierte Noten treffen auf leckere Gewürze (Bratapfel, Vanille) und subtile Holznoten. Der Auftakt im Mund ist sehr schwer, funky und großzügig. Die Passionsfrucht kehrt mit dieser fruchtig-süßen Note zurück, die schon in der Nase so angenehm war. Ester, Lösungsmittel, Klebstoff und Gummi bilden eine Art chemische Mischung, die im Mund mit exotischen Früchten, dem Einfluss des Fasses und den hier recht starken Chili-Geschmacksnoten gut funktioniert. Der Abgang, der sich lange im Mund hinzieht, lässt die fermentierten Früchte explodieren, enthüllt aber auch eine ledrige Bitterkeit, weniger verbreitete empyreumatische Noten (rauchig, geröstet) und einen Hauch von Salz. Das Profil ist extrem, aber in jeder Hinsicht extrem gut. Ein großartiger Long Pond.
Bewertung von Stylo
Oh, der so gefürchtete TECA 2003...sooo lange wollte ich ihn schon probieren...und dank Mto75 kann ich dieses verrottete Biest endlich probieren. Die Nase ist recht vielversprechend..all die dekadenten Aromen sind da..verfaulte Früchte, verkochtes fettiges Fleisch mit einem Haufen Steine darin, mit einem Hauch von Vanille und Holz, um das Geschmacksprofil durcheinander zu bringen! Der Gaumen ist eine Achterbahnfahrt: Er beginnt dezent süß, mit Anis und Vanille, um dann schnell in herzhaftes Fleisch und wieder in verfaulte gegrillte Ananas überzugehen, alles mit einer sehr ausgeprägten Adstringenz. Der Abgang bleibt würzig, mit Holz und Leder. Auch wenn die Probe zubereitet wurde, nachdem die Flasche bereits geöffnet war, ist dies eine echte Herausforderung für den Rum-Liebhaber. Obwohl ich sagen muss, dass die Oxidation ihn handhabbarer und angenehmer macht! Alles in allem ist der TECC mein Favorit!
Bewertung von Steffmaus🇩🇰
Meine Lieblings-Metal-Bar in Kopenhagen, die eine große Auswahl an Whisky hat, findet ab und zu mal richtig gute Sachen. Sehr hoher Estergehalt in der Nase mit Anklängen von überreifen und tropischen Früchten. Auch im Geschmack ist er esterlastig, mit fruchtigen und lederartigen Noten. Ich hätte mir gewünscht, dass der Geschmack länger anhält, denn zum Schluss wirkte er ziemlich "flach".
Bewertung von Agricoler
Long Pond Tasting. Verrücktes Teil auf die leichte modrige,speckig,rauchige Noten muss man stehen. Ansonsten ordentlich Ester und tropische Frucht mit holzigen und würzigen Komponenten. Ich finds sehr spannend. Sehr gut integrierter Alkohol. Für mich unter den Top 4
Bewertung von Tim
Ich habe mich skeptisch an diesen Rum herangewagt, wurde aber positiv überrascht! Die Nase erinnert mich total an die grünen sauren Apfelringen, gepaart mit Vanille, vielen weiteren Früchten, stark vergoren, streng nach Essig. Holz und Gewürz gibt es auch. Im Mund gnadenlos trocken, bitter, salzig, sauer, scharf. Keine leichte Kost, es zieht sich alles zusammen. Im Abgang überraschend kandiertes Karamell, wieder leckerer Apfel und einige "Nachwehen" aus dem Mundgefühl. Etwas besonderes und absolut nichts für Anfänger!
Bewertung von Basti
Nun schon mehrfach im Glas gehabt und immer noch nicht bewertet, das gibt's jawohl nicht 😬 An der Nase diese strenge/markante Note, die sich schwer einordnen lässt. Ein Hauch davon ist tatsächlich auch bei den 2007er TECA und auch beim TECC auszumachen, aber deutlich weniger ausgeprägt. Gefällt mir trotz dieser extremen Aromen - oder vielleicht auch gerade deshalb - sehr gut, aber bleibt für mich hinter den anderen Abfüllungen der Serie.
Bewertung von Skyfly
Wow - selbst Minuten nach dem ersten Schluck habe ich noch Passionsfrucht im Gaumen. Ester und überreife tropische Früchte (welche teilweise ins modrige übergehen) harmonieren perfekt zusammen. Macht richtig Spaß dieser Rum! Alkohol perfekt eingebunden
Bewertung von Beau de Vries
Absolut reizvoll
Bewertung von Tom Buteneers
Der Geruch erinnerte mich an RX18474: hohe Ester und Sherry. Er hat eine säuerlich-herbe Note (passionsfruchtig) und auch etwas Fleischiges. Außerdem erinnert er mich an einen rauchigen Whisky (frag mich nicht, welcher), den ich mal im Glas hatte. Ein interessantes Experiment, aber sicher kein Alltagsgenuss.
Bewertung von Joël
Schon sehr speziell in der Nase und auch am Gaumen, verstehe völlig wenn einem dieses fleischige überhaupt nicht zusagt. Mir fällt nichts vergleichbares ein.
Bewertung von Leo Krüper
Für diesen Rum aus der frischen Flasche bin ich zu schwach. Alles zieht sich zusammen, der Rum ist zum trinken ungeeignet. Im Direktvergleich mit einer 4 jahre geöffneten Flasche, ein ganz anderes Bild: schöner, runder TECA mit geschmeidigen Holz Klängen. Frisch: 65 Punkte Geöffnet: 90 Punkte
Bewertung von Rare Akuma
Das Aroma ist unglaublich intensiv und stechend. Es ist nicht völlig unangenehm, aber extrem medizinisch und industriell. Dazu kommen nur die stärksten unterstützenden Düfte: Lagerfeuer-geräuchertes Fleisch, zerstoßener Piment, Fischpaste, Hoisin-Sauce und vielleicht ein Hauch von Passionsfrucht. Mach dir keine Illusionen, dieser Rum ist weder fruchtig noch zugänglich. Wer das gemacht hat, wusste definitiv, was er tut, denn hier wurden alle Regler auf Anschlag gedreht. Ehrlich gesagt bin ich nicht ganz überzeugt, dass das nicht von einer Hexe in einem großen Kessel gebraut wurde. Meine erste Reaktion auf den Gaumen war ähnlich wie die von Harry, Ron und Hermine, als sie zum ersten Mal den klumpigen Polyjuice-Trank aus dem Badezimmer in der Kammer des Schreckens probierten. Es ist so unbeschreiblich intensiv und überwältigend. Erste Wellen von verdorbenem Fleisch – sogar Straßenmüll kam mir in den Sinn – und faules Obst. Dann eine Mischung aus kräftigen Aromen wie Maggi, Morcheln, Olivenlake und saurer Sahne, begleitet von Klebestift und Gummi; durchzogen von zugänglicher Vanilleschote, reduziertem Cola, Passionsfrucht und Johannisbeeren. Der Abgang ist extrem lang und geschmacksintensiv mit – wieder – einer einzigartigen Kombination von Aromen. Stunden (!) später schmeckte ich noch Pilzsuppe, gepökeltes Fleisch und Hoisin-Sauce. Ein unglaubliches Erlebnis, nichts für schwache Nerven, aber persönlich finde ich, dass dieser Rum zu weit vom Leichten abgekommen ist und mir etwas zu verrückt geworden ist. Ich finde es schwierig, ihn zu bewerten. Er ist so überwältigend, dass er die Sinne in die Knie zwingt. In dem Sinne wäre eine ganze Flasche für mich ungenießbar. Trotzdem behaupte ich, dass das eine außergewöhnliche Erfahrung ist, die man mindestens einmal probieren sollte.
Bewertung von Michal S
Wiederum eine extreme Erfahrung, die verfaulte tropische Früchte (Ananas, Passionsfrucht) mit Leim, Haut und vielen anderen Leckereien vermischt. Die Menge an Estern ist hoch, aber ich empfehle auf jeden Fall eine Kostprobe, es wird Ihren Horizont erweitern.
Bewertung von TheJona'Spirits
Suite der Verkostung der National Rums of Jamaica, jetzt geht's an den berühmten mark TECA. 👃 Puh! Die Ester bringen zuerst überreife, fast schon faule tropische Früchte. Dann kommt eine Dominanz surrealer Gerüche; Lake, schwarze Oliventapenade, eingelegte kleine Zwiebeln, Gemüsebrühe (Fenchel), fermentierter Gemüsesaft, gepökeltes Fleisch, Heringe, viele Heringe 😳 im Hintergrund, medizinische Noten, Lösungsmittel, Kleber. Echt verrückt diese Nase. 😋 Man findet alles wieder, was die Nase so irre macht. Lebhafte Ester, Kleber, Lösungsmittel, alte Parfums, Leder, viel Salz, Gewürze, verbranntes Fass, faules Gemüse, Fenchel, Lake, schwarze Oliven. Im Hintergrund auch ein paar überreife tropische Früchte (Ananas, Jackfrucht). Der Gaumen ist extrem würzig, intensiv, extravagant. Ich liebe es. ⛳ Kleine Chilischoten, lebhaft, Würfel von überreifen, fermentierten, säuerlichen Ananas, lakritzfrische Frische. Das tropische Fass gibt alles her; Umami, Schweiß, rauchiges Holzfleisch, Pökelwaren, Leder. Verrückt bis zum Schluss. 💡 Mit der Zeit, Belüftung und nach vielen weiteren High-Ester-Rums, die ich probiert habe, erhöhe ich die Bewertung um 2 Punkte auf 90. Ein Rum, der ein echtes sensorisches Erlebnis bietet.
Bewertung von Piotr Ignasiak
Ein Profil wie kein anderes. Er ist tatsächlich ein bisschen extrem. Zuerst etwas metallisch, fermentierter Fisch, aber nach einer Weile kommt diese blumige und süße Schicht zum Vorschein. Der Alkohol ist sehr gut integriert, er beißt weniger als der 05 STCE, den ich direkt daneben hatte.
Bewertung von Galli33
Sehr schöner köstlicher langer Teich. Kein High-End-LP, aber ein guter. Viel Ester in der Nase gepaart mit trop. Früchten und überreifen Früchten und Holz. Im Mund würzig aber harmonisch. Der Abgang ist recht lang und weich mit einigen Noten von Leder und Salz. Der Alkohol könnte besser integriert werden. Das ursprüngliche Preisschild war recht gut, jetzt ist er zu teuer.
Bewertung von Philip M. 🇧🇪
18.07.2026: Rumverkostung bei Stijn. 28.09.2026: Nachverkostung zu Hause. Das ist mit Abstand einer der verrücktesten, einzigartigsten, dreckigsten und intensivsten Rums, die ich je probiert habe. Und ich LIEBE ihn! Das ist ein Biest von einem Rum und jeder sollte ihn mindestens einmal im Leben probieren. Das ist ein Erlebnis und sehr zu empfehlen.
Bewertung von Christopher Morrison
Pilze, pungent fruit, faule Eier, Nüsse. Kurz gesagt, ein Rum mit vielen Fehlern, aber ich finde ihn auf seltsame Weise angenehm. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal faule Eier mögen würde, aber ich habe es getan.
Bewertung von Righrum
Einer der seltsamsten Rums, die ich je probiert und gemocht habe. In der Nase fruchtig und blumig, dazu diese faulige Note, die sich durchs ganze Tasting zieht. Pur ist er nicht so aggressiv vom Alkohol her und das Profil passt zur Nase. Außerdem gibt es ein paar Essignoten, die angenehm dazukommen und im endlosen Abgang bleiben. Man kann ihn sogar am nächsten Morgen noch wahrnehmen.
Bewertung von mto75
krasse Nummer! 😳 Bei diesem high-Ester TECA dominieren nicht die ‚guten‘ Frucht-Ester-Kombinationen sondern die ‚schlechten’ schwefel- und essighaltigen. An der Nase habe ich metallische Noten, Essig und Bratensoße. Nur spärlich kommen Fruchtnoten und Karamell. Am Gaumen sogar noch heftiger: Die anfängliche Süße weicht schnell Essig, Jod, Schwefel. Im Abgang Sellerie und Rauchspeck. Eine interessante Erfahrung, einmal das andere Ende der Ester-Palette verkostet zu haben, aber definitiv kein Trinkgenuss!
Bewertung von Nicofr
Ein einfach außergewöhnlicher Rum. In der Nase sind die holzigen und fruchtigen Noten sehr präsent. Am Gaumen dominiert leicht das Leder, aber die gelben Früchte sind sehr präsent. Einige Ester, die alles subtil veredeln, ich bin ein Fan.
Bewertung von kondgab
Unter den TECA-Abfüllungen von 2003, 2005 und 2007 landet dieser auf dem letzten Platz. In der Nase zeigen sich fermentierte tropische Früchte (fermentiert?) – Banane, Ananas – Ester und Kleber. Am Gaumen ist er intensiv, fruchtig und komplex. Der Abgang bringt Holz und Leder mit.
Bewertung von Harald
Geruch: Ester-Aromen sind schon von weitem zu riechen. Süß mit Aromen von Lösungsmittel. Fruchtig – vor allem Apfel, frisch gepresster Apfelsaft. Geschmack: Süß und fruchtig im Mund, Apfel. Wow! Beim Schlucken sehr lecker und elegant. Würzig, alkoholisch und sehr fruchtig. Pfeffrig und holzig. Abgang: Lang Würzig, immer noch fruchtig. Im Nachgeschmack trocken und holzig - nicht mehr so angenehm. Fazit: Sehr lecker 89 Punkte
Bewertung von Djehey
Ich hatte etwas sehr Intensives erwartet, aber tatsächlich ist dieser Rum feiner und ausgewogener, als ich dachte. Unzweifelhaft jamaikanisch, aber ich mag die neueren STCE-Versionen lieber. Hinweis: Das war der Rest in der Flasche. Vielleicht war er schon etwas ausgelüftet?
Bewertung von Schnubbii
In der Nase fruchtig, fleischig, vergoren. Funky stuff! Am Gaumen ziemlich verrückt aber geil. Eine schwere Süße, verwoben mit verrottenden und fermentierten Früchten, dazu fett Umami und eine leichte Salzigkeit, etwas adstringierend. Ich kann irgendwo nachvollziehen, dass dieser Rum polarisiert, aber ich finde ihn ziemlich geil. Im Abgang dann noch eine leichte speckige Rauchnote. Vom Profil her auf jeden Fall einer der ungewöhnlichsten Rum die ich bisher probieren konnte, vom Funk Level her vergleichbar mit der Verrücktheit bestimmter Clairin. Mir gefällt er sehr.
Bewertung von Stijn Zino
Sehr gehaltvoll und schmutzig. Als Long Pond-Fan genieße ich es immer noch, aber die Erwartungen waren höher. Ich habe das Gefühl, dass dieser Rum unausgewogen ist und es ihm an Komplexität fehlt. Trotzdem ein einzigartiger Rum, den man probieren muss, wenn man sich traut... Ich werde diesen Rum nach ein paar Aufwärmrunden erneut probieren müssen.
Bewertung von MathiasR
Gumminoten sind leider zu dominant.
Bewertung von Buddudharma
Spannender Rum, aber für meinen Geschmack zu viele Noten die in Richtung Fermentation oder gar Verwesung weisen. Interessant zu sehen, was Rum alles sein kann, eine ganze Flasche bräuchte ich hier aber nicht.
Bewertung von TheCelticRumFan
Nase: Essig, Gummi, Teer, Käse- und Zwiebelchips, Pflaume, Limette, Lack, Ananas, rauchiger Speck, medizinisch Gaumen: Brauner Zucker, Ananas, schwarzer Pfeffer, Kaugummi, Passionsfrucht, Limette, Gummi, Anis, Nektarine, Erdbeere, Himbeere Abgang: Sehr scharfer erster Geschmacksausbruch, der ziemlich schnell endet, aber mit einem anhaltenden leichten Brennen für ein mittellanges Finale Es wird wirklich nicht funkiger als das hier. Das ist einer der rätselhaftesten Rums, die ich je hatte. Er hat diese unglaublich scharfe, fast fleischige Note. Er ist so stark, dass es eine Weile dauert, um wirklich herauszufinden, was da vor sich geht. Er ist absolut nichts für schwache Nerven. Aber ist er genießbar? Ja, definitiv, aber es ist nicht gerade etwas, woran man sich nach einem langen Tag setzen und entspannt nippen kann, weil er so aufdringlich ist. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob meine Verkostungsnotizen ihm gerecht werden, da er so ausgefallen und anders ist als jeder andere jamaikanische Rum, den ich je hatte. Er ist ein absoluter Krieger im Bereich der hohen Ester.
Bewertung von Maarten Leewis 🇳🇱
Hat mich überrascht! Die Nase war nicht sehr beeindruckend, aber der Geschmack und der Abgang sind es.
Bewertung von m8375e
definitiv mehr Säure und Schärfe als 2007
Bewertung von Giuseppe Ambrosio
Bis heute einer meiner Favoriten! Im Glas zeigt sich dieser Rum in einer wunderschönen Farbe und ist sehr viskos. In der Nase eine Explosion von Aromen, der Alkohol ist von Anfang an gut eingebunden und wird mit der Zeit immer besser. Am Gaumen ist das eine wahre Geschmacksexplosion mit vielen Estern, der Alkohol ist perfekt integriert und überhaupt nicht aufdringlich! Der Abgang ist lang und hinterlässt einen unglaublichen Geschmack am Gaumen! Ich würde ihn jeden Tag trinken, ich bin total verliebt! Für meinen Geschmack gefällt er mir sogar viel besser als der TECA 2007. P.S.: Geschmack ist natürlich sehr persönlich und subjektiv.
Bewertung von bossi
Was für eine abgedrehte Nase! Eine kurze Metzgerei-Assoziation poppt auf: rohes, kaltes Fleisch und Pfeffer-Salami nehmen wir wahr. Schweiß!!! – ja ihr lest richtig – Schweiß, so wie man ihn nach einem Fussballspiel in der Umkleidekabine findet. Altes von Hitze geschmolzenes Gummibärchen und Ester, ähnlich zum Monymusk 1997 Batch. Auf der anderen Nasenseite finden wir aber auch süße und fruchtigere Aromen, angeführt von überreifen Papayas. Die Fruchtigkeit ist allerdings nicht ganz so ausgeprägt wie beim Cambridge und Säure ist hier auch kaum zu finden. Dafür ist sie am Gaumen etwas stärker ausgeprägt. Die Assoziationen von der Nase finden wir auch voll und ganz am Gaumen wieder, hinzu kommt der Geschmack von gammelndem Obst und die Assoziation von Bio-Müll. Der Abgang ist ausgesprochen lange und hält sich auf der Zunge mit einer Trockenheit und Holzaromen. Wenn einer dieser vier Rums den Titel „Spalter“ verdient, dann ist es definitiv der TECA!
Bewertung von Arya_NBV
Geschmack scharf, dunkeler honig, etwas muffig. Scharfer, kurzer, nicht unangenehmer Nachklang. Etwas adstringierend, was aber nach kurzem atmen lassen vergeht. Man hat den Eindruck, dass Gaumen und Zunge verkleben. Vorher zwei Hampden (RX 6296 und 14100) verkostet. Damit verglichen erscheint dieser schwerer mit mehr Körper. Vergleich Florette mit Säbel. Mit etwas atmen und Handwaärme, entwickelt sich noch mehr Körper und das muffige vergeht! Sehr gut!
Bewertung von Mentalo
Extremer Rum, welcher in seiner Aromenvielfalt wohl einzigartig ist. Fleisch, Pilz, Umami und bisschen Moder trifft auf vergorene Frucht, Brausetablette Geschmacksrichtung Orange und etwas Ananas. Es wird nicht mein präferierter TECA, aber je länger er stand, desto mehr rückten die gewöhnungsbefürtigen Noten in den Hintergrund und er wurde merklich runder.
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Expertenbewertungen
3 Kritiker haben ihn bewertet, im Schnitt 7,9/10. Rezensionen von RumX-Blog-Partnern, unabhängige Experten, die diesen Rum probiert, bewertet und beschrieben haben.
Expertenbewertung von The Dunder Hut
Der braucht echt Zeit im Glas... Nicht der spannendste TECA...
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218 Flaschen geloggt von 146 Sammlern.
Eine Sammlerflasche.
15% geöffnet, 9 ausgetrunken.
Was zahlte die Community für Velier Long Pond TECA 2003?
Die Community zahlte 137–228 €.
Von Mitgliedern angegebene Kaufpreise, kein Shop-Preis. Ø 207 €. Preisverlauf mit 9 Auktionsergebnissen in RX+ ›
218 gekauft · 145 verkostet · 62 Wunschliste · Stand
Eckdaten von Velier Long Pond TECA 2003
Ein Pot-Still-Rum aus Jamaika, abgefüllt von Velier, mit 63%.
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Oliver · GründerVon Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
Ich bin Oliver, und RumX begann 2018 als kleines Herzensprojekt in Stuttgart, damals unter dem Namen Rum Tasting Notes.
Oliver, Stuttgart
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